Frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2006

Ulli vor 1732 Tagen am Dienstag, 06. Dezember 2005, 05:39 :: Kommentare (2)

In diesem Sinne wünschen wir Euch eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2006. Bleibt gesund!

Ulli, Brigitte und Xmas

Lifestyle.ge sagt tschüss

Ulli vor 1768 Tagen am Montag, 31. Oktober 2005, 14:49 :: Kommentare (0)

Liebe Freunde von lifestyle.ge,
der Blog lifestyle.ge sagt einfach tschüss. Das heißt, dass in diesem Blog unsere Arbeit zum Abschluss des Goldenen Oktobers endet und hier auch keine weiteren Publikationen mehr stattfinden.
Der/das Blog an sich bleibt der Nachwelt erhalten und wird daher auch nicht gelöscht. Es besteht keine Veranlassung, solches zu tun! Wer also hier gerne noch einmal nachschauen möchte, was wir seit August 2004 so geschrieben haben, der kann hier gerne ab und zu vorbeischauen.
Unser Newsletter wird Euch über unsere Projekte auf dem Laufenden halten. Falls wir irgendjemanden vergessen haben, dann könnte es daran liegen, dass wir keine Emailadresse von Euch haben. Gebt uns doch dann eine kleine Nachricht per Email, unsere Adresse findet Ihr in unserem Impressum.
Wir bedanken uns für Eure Treue, die vielen qualifizierten Kommentare und den regen Zuspruch, den Ihr lifestyle.ge habt zukommen lassen. Danke!

Herzlichst
Ulli

Abschied vom Goldenen Oktober

Ulli vor 1769 Tagen am Sonntag, 30. Oktober 2005, 08:18 :: Kommentare (4)

Der Herbst

Das Glänzen der Natur ist höheres Erscheinen,
Wo sich der Tag mit vielen Freuden endet,
Es ist das Jahr, das sich mit Pracht vollendet,
Wo Früchte sich mit frohem Glanz vereinen.

Das Erdenrund ist so geschmückt, und selten lärmet
Der Schall durchs offne Feld, die Sonne wärmet
Den Tag des Herbstes mild, die Felder stehen
Als eine Aussicht weit, die Lüfte wehen

Die Zweig' und Äste durch mit frohem Rauschen
Wenn schon mit Leere sich die Felder dann vertauschen,
Der ganze Sinn des hellen Bildes lebt
Als wie ein Bild, das goldne Pracht umschwebet.

Friedrich Hölderlin, November 1759

Die ganze Welt blickt heute auf die Elbmetropole. In Dresden wird heute die wieder aufgebaute Frauenkirche feierlich eingeweiht. Das spätbarocke Gotteshaus war im Februar 1945 beim Angriff der Alliierten auf Dresden zerstört worden. Ein weltweites Engagement hatte dazu geführt, dass die berühmte Kirche in fünfzehnjähriger Arbeit wieder hergestellt wurde. Aus dem alten Mahnmal gegen den Krieg ist ein einzigartiges Symbol für Versöhnung und Frieden geworden.
4873 Orgelpfeifen, der von dem Straßburger Orgelbauer Daniel Kern gefertigten Orgel, warten heute auf ihren Einsatz. Die Frauenkirche entstand in den Jahren 1726 bis 1943. Beim Wiederaufbau wurden 40% Original-Bausubstanz verwendet, die Wiederaufbaukosten betrugen insgesamt 179,7 Mio. Euro, davon 131 Mio. Euro reine Baukosten. Für die Finanzierung kamen Spenden aus aller Welt: 100 Mio Euro und aus öffentlichen Mitteln 65 Mio Euro. Die "Steinerne Glocke", wie das Kirchendach genannt wird, wiegt rund 13.000 Tonnen.
Da wir persönliche eine besondere Beziehung zu Dresden haben und seit 2000 die Baufortschritte vor Ort selbst verfolgen konnten, werden wir uns sicherlich auch den Weihegottesdienst und den Festakt zusammen mit unseren Dresdener Freunden, die zur Zeit bei uns sind, die Übertragung vom ZDF ab 9.45 Uhr ansehen. Leider gehören wir nicht zu den fast 2000 geladenen Gästen…smile
Euch allen noch einen schönen Sonntag.

Schluss mit der Sommerzeit

Ulli vor 1770 Tagen am Samstag, 29. Oktober 2005, 11:08 :: Kommentare (1)

Man mag es kaum glauben, dass an diesem Wochenende die Sommerzeit zu Ende geht. An Rhein und Ruhr herrschen an Seen und Flüssen dank der goldenen Oktobertemperaturen mediterrane Verhältnisse. Der Mensch genießt die Sonne, und die Kreatur kommt nicht in den Winterschlaf. Jeder Tag, der so bleibt ist ein Glücksfall. Die Straßencafés haben Hochbetrieb. Die gefühlten Sommer-Sonnentage erfahren morgen durch die Zeitumstellung auch ein jähes, amtliches Ende.
Aber dann taucht ein immer währendes Problem auf. Uhren vor- oder zurückstellen? Ein Problem, das sowohl bei Frauen und Männern auftaucht, das muss auch mal gesagt werden.
"Natürlich vor, wir bekommen doch eine Stunde dazu..." klingt's zunächst bis jemand mit großer Überzeugungskraft genau das Gegenteil behauptet, und alle sind wieder verunsichert. Dann nämlich entwickelt die Diskussion eine Eigendynamik.
"In der Sommerzeit ist es morgens immer heller, das kann man sich doch leicht merken, da steht man doch früher auf". "Ja, aber warum soll ich im Winter eher aufstehen, wenn es doch hell ist"? "Falsch, die Uhr wird zurückgestellt, damit es morgens wieder hell ist, wenn wir aufstehen". "Na klar, und weil wir eine Stunde dazu bekommen wird es auch abends später dunkel". "Nein, eher dunkel, weil es ja morgens eher hell ist".
Ihr merkt schon wie verwirrend sich das Ganze darstellen kann.
Nur um ganz sicher zu gehen: Die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit ist am Sonntag 30. Oktober 2005, um 03:00 Uhr MESZ. Die Uhren werden dann um eine Stunde zurück gestellt, die Nacht ist also 1 Stunde länger.
Dann aber beginnt das Hasten mit dem Uhrenumstellen. Akribisch arbeiten wir uns vor: erst die Armbanduhr, dann die Küchenuhr, der Wecker ist ganz wichtig, ja und dann haben wir auch schnell die anderen Uhren vergessen. Für eine gewisse Zeit leben wir in Parallelzeiten. Die Autouhr fährt noch auf Sommerzeit, die am Recorder und auf dem Handy hat man auch schnell vergessen und die am Herd und an der Mikrowelle sowieso. Wohl dem, der nun eine Funkuhr sein Eigen nennen darf oder im Garten über eine Sonnenuhr verfügt …lach.
Und in einem halben Jahr, da geht das Rennen wieder von vorne los, und manch Glücklicher hat die Sommerzeit über den Winter gerettet und liegt dann wieder goldrichtig.
Euch allen ein schönes Wochenende mit "Herbst verkehrt" und einer gelungenen Zeitumstellung.
.......................
Geh mit der Zeit, aber komm von Zeit zu Zeit zurück!
Altirischer Segenswunsch

Elbflorenz trifft Ruhrpott

Ulli vor 1771 Tagen am Freitag, 28. Oktober 2005, 10:51 :: Kommentare (4)

Das sommerliche Herbstwetter ist um diese Jahreszeit wirklich ungewöhnlich. Nicht jeder kann diese Wetterumschwünge körperlich- oder kreislaufmäßig gut vertragen.
Wie heißt es doch mal frei formuliert: des einen Leid, ist des anderen Freud. Darüber freuen werden sich sicherlich unsere Königskinder Mari (childrentooth.de) & Andi (s. Bild) aus Königsbrück bei Dresden, die sich heute in der Früh aufgemacht haben, um uns am Wochenende zu besuchen und mal nach dem Patienten zu schauen. Gute Fahrt bei Sonnenschein!
Na das gibt ja wieder mal ein Wiedersehen. Viel zu erzählen haben wir allemal, ob aus dem Leben oder über unsere Computerleidenschaft. Gut, dass wir genug Arbeitsplätze zur Verfügung haben …lach.
Mari erzählte mir gestern noch eine nette Geschichte wie man an Sonderurlaub kommt:

Ein Mann überlegt, wie er ein paar Tage Sonderurlaub bekommen kann. Am besten scheint es ihm, verrückt zu spielen, damit sein Chef ihn zur Erholung nach Hause schickt. Er hängt sich also im Büro an die Zimmerdecke. Da fragt ihn seine Kollegin, warum er das denn tut, und er erklärt es ihr. Wenige Minuten später kommt der Chef, sieht seinen Angestellten an der Decke hängen. "Warum hängen Sie an der Decke?" "Ich bin eine Glühbirne!" "Sie müssen verrückt sein, gehen Sie mal für den Rest der Woche nach Hause und ruhen sich aus. Montag sehen wir dann mal weiter." Der Mann geht, die blonde Kollegin aber auch. Auf des Chefs Frage, warum sie denn auch gehe, sagt sie: "Im Dunkeln kann ich nicht arbeiten."

Dann in diesem Sinne ein sonniges und erholsames Wochenende. Diejenigen, die noch einen Brückentag erwischt haben, genießen ja ein besonders langes Wochenende. Viel Spaß bei all Eueren Unternehmungen, bleibt gesund und passt auf Euch auf.

Wer am Wochenende noch nicht weiß, was er kochen möchte, für den habe ich hier mal ein Rezept, …das den Italiener in Euch weckt:

Geschärfte Nudeln mit Käse-Sahne-Soße

Zutaten für 4 Personen: 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 50 g Endiviensalat, 2 kleine Chilischoten, 30 g Butter, 300 ml Sahne, 80 g geriebener Käse, 40 g geriebener Parmesan, bunter Pfeffer aus der Mühle, 400 g Tagliatelle, 100 g Kirschtomaten, 60 g Edelpilzkäse und Salz.
Zubereitung: Schalotten und Knoblauch abziehen und fein hacken. Endiviensalat putzen, waschen und in Streifen schneiden. Chilis halbieren und entkernen und auch in Stücke schneiden. Butter zerlassen, Schalotten und Knoblauch darin hell anschwitzen. Salatstreifen und Chili einrühren und sofort vom Herd nehmen. Sahne auf 200 ml einkochen. Dann den Bergkäse und den Parmesan nach und nach einrühren und schmelzen lassen. Mit Pfeffer würzen. Anschließend den Backofen vorheizen (wer einen Backofengrill hat, dann diesen vorheizen). Die Nudeln in kochendem Salzwasser bissfest koche (Kochzeit s. Packungsbeilage), abgießen und in einer Schüssel mit der Käsesoße vermengen. Tomaten waschen, halbieren, 1 Minute in der Chili-Mischung braten. Alles unter die Nudeln heben, diese auf ofenfesten Tellern anrichten, mit zerbröckeltem Edelpilzkäse bestreuen und im Backofen oder Grill 2 Minuten überbacken. Statt Endiviensalat, kann man als Variante auch TK-Spinat oder Rucola verwenden.

Griff nach dem Handy verboten

Ulli vor 1772 Tagen am Donnerstag, 27. Oktober 2005, 12:08 :: Kommentare (5)

Ob Pech gehabt oder nicht, das lass ich mal dahingestellt.
Ein Autofahrer nahm während der Fahrt sein Mobiltelefon in die Hand und schaute auf das Display. Dafür wurde er zu einem Bußgeld von 50 Euro verdonnert. Er legte Einspruch ein mit der Begründung, er habe nicht telefoniert, sondern nur die Uhrzeit abgelesen.
Doch das Amtsgericht entschied: Während der Fahrt ist jegliche Nutzung des Mobiltelefons untersagt, bei der es in der Hand gehalten wird. Dazu zählt neben z.B. Telefonaten oder dem Versenden von SMS auch die Verwendung des Handys als "Organisator" oder "Uhr".
Diese strenge Auslegung wurde vom Oberlandesgericht bestätigt (OLG Hamm, NJW, 2005, 2469).
Um ehrlich zu sein, könnte mir das nicht passieren, da in meinem Auto die Uhrzeit im Armaturendisplay angezeigt wird, und ich gewöhnlich gar kein Handy benutze und auch nicht mitführe. Ketzerisch formuliert: Handygebimmel finde ich schrecklich in der Stadt, im Kaufhaus, im Supermarkt, in der Schule, im Konzert, im Restaurant etc. und wichtige Gespräche kann ich auch von zuhause aus führen. Man kann mich auch gerne von der Nützlichkeit eines Handys überzeugen...
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Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als derjenige, der alle Antworten weiß.
Chuang Tsu

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