Frohe Weihnachten und ein gl?ckliches Jahr 2006

Ulli vor 4190 Tagen :: Kommentare (2)

In diesem Sinne w?nschen wir Euch eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches und gl?ckliches Jahr 2006. Bleibt gesund!

Ulli, Brigitte und Xmas

Lifestyle.ge sagt tsch?ss

Ulli vor 4226 Tagen :: Kommentare (0)

Liebe Freunde von lifestyle.ge,
der Blog lifestyle.ge sagt einfach tsch?ss. Das hei?t, dass in diesem Blog unsere Arbeit zum Abschluss des Goldenen Oktobers endet und hier auch keine weiteren Publikationen mehr stattfinden.
Der/das Blog an sich bleibt der Nachwelt erhalten und wird daher auch nicht gel?scht. Es besteht keine Veranlassung, solches zu tun! Wer also hier gerne noch einmal nachschauen m?chte, was wir seit August 2004 so geschrieben haben, der kann hier gerne ab und zu vorbeischauen. Unser Newsletter wird Euch ?ber unsere Projekte auf dem Laufenden halten. Falls wir irgendjemanden vergessen haben, dann k?nnte es daran liegen, dass wir keine Emailadresse von Euch haben. Gebt uns doch dann eine kleine Nachricht per Email, unsere Adresse findet Ihr in unserem Impressum.
Wir bedanken uns f?r Eure Treue, die vielen qualifizierten Kommentare und den regen Zuspruch, den Ihr lifestyle.ge habt zukommen lassen. Danke!

Herzlichst
Ulli

Elbflorenz trifft Ruhrpott

Ulli vor 4229 Tagen :: Kommentare (4)

Das sommerliche Herbstwetter ist um diese Jahreszeit wirklich ungew?hnlich. Nicht jeder kann diese Wetterumschw?nge k?rperlich- oder kreislaufm??ig gut vertragen.
Wie hei?t es doch mal frei formuliert: des einen Leid, ist des anderen Freud. Dar?ber freuen werden sich sicherlich unsere K?nigskinder Mari (childrentooth.de) & Andi (s. Bild) aus K?nigsbr?ck bei Dresden, die sich heute in der Fr?h aufgemacht haben, um uns am Wochenende zu besuchen und mal nach dem Patienten zu schauen. Gute Fahrt bei Sonnenschein!
Na das gibt ja wieder mal ein Wiedersehen. Viel zu erz?hlen haben wir allemal, ob aus dem Leben oder ?ber unsere Computerleidenschaft. Gut, dass wir genug Arbeitspl?tze zur Verf?gung haben ?lach.
Mari erz?hlte mir gestern noch eine nette Geschichte wie man an Sonderurlaub kommt:

Ein Mann ?berlegt, wie er ein paar Tage Sonderurlaub bekommen kann. Am besten scheint es ihm, verr?ckt zu spielen, damit sein Chef ihn zur Erholung nach Hause schickt. Er h?ngt sich also im B?ro an die Zimmerdecke. Da fragt ihn seine Kollegin, warum er das denn tut, und er erkl?rt es ihr. Wenige Minuten sp?ter kommt der Chef, sieht seinen Angestellten an der Decke h?ngen. "Warum h?ngen Sie an der Decke?" "Ich bin eine Gl?hbirne!" "Sie m?ssen verr?ckt sein, gehen Sie mal f?r den Rest der Woche nach Hause und ruhen sich aus. Montag sehen wir dann mal weiter." Der Mann geht, die blonde Kollegin aber auch. Auf des Chefs Frage, warum sie denn auch gehe, sagt sie: "Im Dunkeln kann ich nicht arbeiten."

Dann in diesem Sinne ein sonniges und erholsames Wochenende. Diejenigen, die noch einen Br?ckentag erwischt haben, genie?en ja ein besonders langes Wochenende. Viel Spa? bei all Eueren Unternehmungen, bleibt gesund und passt auf Euch auf.

Wer am Wochenende noch nicht wei?, was er kochen m?chte, f?r den habe ich hier mal ein Rezept, ?das den Italiener in Euch weckt:

Gesch?rfte Nudeln mit K?se-Sahne-So?e

Zutaten f?r 4 Personen: 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 50 g Endiviensalat, 2 kleine Chilischoten, 30 g Butter, 300 ml Sahne, 80 g geriebener K?se, 40 g geriebener Parmesan, bunter Pfeffer aus der M?hle, 400 g Tagliatelle, 100 g Kirschtomaten, 60 g Edelpilzk?se und Salz.
Zubereitung: Schalotten und Knoblauch abziehen und fein hacken. Endiviensalat putzen, waschen und in Streifen schneiden. Chilis halbieren und entkernen und auch in St?cke schneiden. Butter zerlassen, Schalotten und Knoblauch darin hell anschwitzen. Salatstreifen und Chili einr?hren und sofort vom Herd nehmen. Sahne auf 200 ml einkochen. Dann den Bergk?se und den Parmesan nach und nach einr?hren und schmelzen lassen. Mit Pfeffer w?rzen. Anschlie?end den Backofen vorheizen (wer einen Backofengrill hat, dann diesen vorheizen). Die Nudeln in kochendem Salzwasser bissfest koche (Kochzeit s. Packungsbeilage), abgie?en und in einer Sch?ssel mit der K?seso?e vermengen. Tomaten waschen, halbieren, 1 Minute in der Chili-Mischung braten. Alles unter die Nudeln heben, diese auf ofenfesten Tellern anrichten, mit zerbr?ckeltem Edelpilzk?se bestreuen und im Backofen oder Grill 2 Minuten ?berbacken. Statt Endiviensalat, kann man als Variante auch TK-Spinat oder Rucola verwenden.

Reflexion eines tr?ben Tages

Ulli vor 4237 Tagen :: Kommentare (7)

Zun?chst m?chte ich mich bei allen meinen kommentierenden Leser/innen recht herzlich bedanken f?r die viele aufmunternden Worte, den Zuspruch und die vielen guten W?nsche und Ratschl?ge im Laufe meiner Krankheitsgeschichte, die ich auch selbst versuche, mit positivem Denken und Handeln gut in den Griff zu bekommen, ohne in ein tiefes Loch der Selbstzweifel zu fallen oder gar ein Dasein in Agonie, Traurigkeit oder Schicksalsverzweifelung zu fristen. Dabei geholfen haben mir auch die unterschiedlich beteiligten ?rzte und das Pflegepersonal, aber auch gute Freunde, die sich in ihrer Freizeit bereit erkl?rt haben, mich mit dem Rollstuhl bei gutem Wetter durch den Park oder den Zoo etc. zu schieben, damit ich nicht nur in meinen vier W?nden hocken musste, sondern auch einmal die frische Herbstluft genie?en durfte und konnte. All denen m?chte ich noch einmal ein herzliches Dankesch?n sagen. Das sind keine Selbstverst?ndlichkeiten!
Andererseits habe ich aber auch erfahren m?ssen, das meine Freude ?ber die Fortschritte und meiner Genesung und meine damit verbundene Darstellung in diesem Blog nicht auf ungeteilte Freude st??t und Dinge, ?ber die ich hier schreibe, mit einer ganz anderen Wahrnehmung von der realen Welt zur Kenntnis genommen werden. Meine Absicht und die Wirkung auf andere scheinen nicht immer deckungsgleich zu verlaufen.
Ja, vielleicht h?tte ich viel deutlicher machen m?ssen, das die Schwere und das Ausma? des Tr?mmerbruchs erst w?hrend der OP zum Vorschein kam. Dass das OP-Team stundenlang daran gearbeitet hat, das Puzzle der Knochentr?mmer zusammenzusetzen, wieder zu richten, zu gl?tten und mit drei dicken, langen Schrauben zu stabilisieren und dass sie mir nicht garantieren k?nnen, ob das Knie je wieder ann?hernd den alten Zustand erreichen wird oder ob ich ein Kr?ppeldasein mit Stock und Kr?cke als Invalide fristen muss. Das ist Fakt, unbesch?nigt! Auch die Tatsache, dass ich momentan nicht ohne fremde Hilfe auskommen kann.
Nein, dar?ber habe ich nicht geschrieben, sondern ich habe versucht, mich selbst aufzuheitern, zu motivieren, Ziele zu stecken, zu mobilisieren, gymnastisch mich zu schinden und habe auch Annehmlichkeiten wie ein freundliches Krankenzimmer, in das man mir sogar einen Internetanschluss legte, um Heilung und Genesung durch positive Akzente zu verbessern und somit ?ber Schmerz und Schicksalsschlag hinwegzutr?sten, dankbar angenommen. Ich kenne die Intention des Krankenhauses nicht, die Zimmer so zu gestalten, kann mir aber vorstellen, dass sie damit gute Erfahrungen in der Patientenbehandlung gemacht haben. Dennoch wollen wir uns nichts vormachen, ein Krankenzimmer bleibt ein Krankenzimmer, eine Station bleibt eine Station und ein Aufenthalt zuhause ist dem allemal vorzuziehen, es sei denn man hat kein sch?nes Zuhause.
Warum ich das alles in mein journalartig gef?hrtes Weblog geschrieben habe, ist recht schnell zu erkl?ren. Weblogs helfen dabei, Gedanken zu ordnen, und so manch einer kann, nachdem er die Worte ins Web gestellt hat, in einer Angelegenheit viel klarer sehen. "F?r einige Menschen ist es wohltuend und ein entscheidender Prozess bei der R?ckkehr in einen lebenswerten Alltag, wenn sie sich ihre Sorgen und N?te, Gedanken und ?ngste einfach von der Seele schreiben k?nnen. Wer seine Gedanken in S?tzen formuliert, wird sich bewusst, kann sich wieder sp?ren." So jedenfalls sehen es Therapeuten, Psychologen und ?rzte. Vielleicht kann der ein oder andere auch mit dem aus der Psychologie stammenden Begriff "Schreibtherapie" etwas anfangen. Oft bekommt man auf seine Notizen und Gedanken auch ein Feedback von anderen Bloggern (das hat aber auch rein gar nichts mit Chatten zu tun). Deshalb ist so ein Journal/Tagebuch nichts f?r Einzelg?nger oder Selbstdarsteller.
Jedenfalls haben mich die unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen doch gestern stark besch?ftigt, tief betroffen gemacht und gekr?nkt. Heftige Kopfschmerzen und Unwohlsein waren die Konsequenz meiner Gr?belei, so dass ich gestern mich auch au?er Stande sah, ein paar Zeilen f?r den Blog zu schreiben oder klare Gedanken zu fassen. Ich will nicht hoffen, dass ich durch solche Niederschl?ge psychologische Hilfe in Anspruch nehmen muss und sich mein augenblicklicher psychischer Zustand bessern wird.
Lassen wir diesen Ausschnitt meiner Gef?hle von gestern mal so stehen, auch wenn sie im Detail etwas l?ckenhaft sind.
Erfreulich fand ich jedoch noch abends einen Anruf einer Kollegin, die mir nachtr?glich zum Geburtstag und f?r meine Genesung ein Pr?sent ?berbringen wollte, das sinniger Weise aus einem Pool, der "Freud und Leid" hei?t, gesponsert wird. Ja, Freud und Leid, wie dicht liegen beide zusammen. Nach den Erfahrungen des gestrigen Tages fand ich diese Konstellation schon fast makaber.
Eigentlich schaue ich nicht oft in Horoskope. Gestern habe ich das irgendwie doch gemacht. Dort war zu lesen: "Die Sterne stellen Ihre Geduld auf eine harte Probe. Nichts will so richtig klappen. Die Botschaft hei?t: ?berdenken Sie Ihre Pl?ne noch mal. Und durchleuchten Sie nun auch ehrlich ihre Beziehungen und Freundschaften. So manches ist reformbed?rftig." Glaube ich auch! Ich denke, ich werde mich mal von hinten nach vorne durcharbeiten ?;-)
Es gibt bei allem doch wieder ein sch?nes Ereignis zu vermelden. Bei einem Wettbewerb der Fotoholiker konnte ich mich wieder auf das Siegertreppchen stellen. Hier zeige ich Euch das Bild, das in der Kategorie "Landschaften" auf den ersten Platz gew?hlt wurde. Es ist die Felsenlandschaft einer Bucht in der N?he des Leuchtturms von Cala Ratjada/Mallorca.
Ciao bis bald

Als Anerkennung f?r den Erfolg gab es dann noch diese individuell gestaltete Erinnerungsgrafik und auch eine geschmackvolle [Gewinnerpr?sentation].

Carpe Diem

Ulli vor 4241 Tagen :: Kommentare (3)

Nutze den Tag, so hei?t heute mein Motto.
Nach einem guten Fr?hst?ck habe ich meinen etwas komplizierten Duschvorgang erledigt (brauche ja immer eine Assistentin, die mir die St?cke und das Handtuch anreicht...lach), habe ich mich dann ausgehfertig gemacht und warte nun auf Frau Gemahlin, die mit meiner Mutter den sonnt?glich obligatorischen Friedhofsbesuch gemacht hat, um dann anschlie?end der Zoom Erlebniswelt, kurz dem Zoo, einen kleinen Besuch abzustatten.
Dar?ber dann heute Nachmittag mehr.
Genie?t die sch?nen Stunden und allseits einen sch?nen Sonntag.

Den Tag genie?en ...

Ulli vor 4242 Tagen :: Kommentare (2)

Wie oft habe ich diese Worte schon einmal in einen Blog geschrieben und mich selber nicht daran gehalten?smile. Heute habe ich das aber nach langer Zeit einfach nachgeholt.
Der Reihe nach? Am fr?hen Morgen hatte ich einen Termin mit der Autowerkstatt. An der Klimaanlage funktionierte eine Tipptaste nicht korrekt, genauer gesagt, veranlasst das Dr?cken dieser Taste auf der Fahrerseite, dass die Temperatur auf der Beifahrerseite dann die gleiche ist wie auf der Fahrerseite. Man kann dies nat?rlich auch per Hand einstellen, das funktionierte auch. Um ehrlich zu sein, eigentlich ein Schnickschnack, den selbst die Autowerkstatt noch nicht einmal kannte?lach. Und um noch ehrlicher zu sein, ich h?tte diesen Firlefanz auch nicht reparieren lassen, wenn dies nicht unter die Garantieleistungen gefallen w?re. Solche Module werden komplett ausgetauscht, Fehlerursache wird ja heutzutage nicht mehr betrieben. Aus Interesse habe ich mal nach den fiktiven Kosten f?r den Spa? erkundigt. Arbeitslohn ca. 190 Euro plus Modul ca. 500 Euro. Da f?llt mir nix mehr ein!
Danach war ich wieder bei der Krankengymnastik aktiv, wo man mir versicherte, dass der Muskelaufbau Fortschritte mache. Das gibt Auftrieb!
Weiter ging?s mit der Aktion K?hlschrank Teil 2. Diesmal war zur weiteren Kontrolle noch einmal ein Werksmonteur da, der allerdings uns auch nur bescheinigte, dass aus unerkl?rlichen Gr?nden der K?hlfluss unterbrochen ist. Bei einem sieben Jahre alten Markenger?t ?u?erst ungew?hnlich, aber leider h?tten wir ein bisserl Pech gehabt. Was n?tzte jetzt noch all das Jammern, am Dienstag wird vom Werk ein neuer angeliefert. Preis inkl. Montage etc. 950 Euro. Das Geld h?tte ich lieber f?r eine digitale Spiegelreflexkamera angelegt?.zwinker.
Aber ab dann wurde der Tag noch richtig sch?n. Eigentlich war er ja schon sch?n, was die allgemeinen Wetterbedingungen anging. Warm, sonnig, blauer Himmel ? ein Herbsttag aus dem Bilderbuch. Ein guter Freund nebst Frau kamen gegen Mittag vorbei und haben uns eingepackt zu einer Fahrt ins Gr?ne/Blaue, wie man?s nimmt. Endlich mal raus!
Zum Mittagessen haben wir die alte Wasserburg L?ttinghof aufgesucht und drau?en unter dem herbstlichen Dach von m?chtigen Kastanienb?umen diniert. Rehmedaillons mit einer Pfifferlingrahmsauce, Speckrosenkohl und R?stitalern waren mein Favorit. Danach ein kleiner Rundgang am M?hlbach entlang, so wie ich halt konnte.
Von dort aus ging die Fahrt dann weiter durch Felder und Wiesen zu dem in unserer Region wegen seiner Kuchenspezialit?ten recht bekannten Landgasthof Berger in Feldhausen. Hier war die L?becker Marzipantorte mein Lieblingskuchen, man g?nnt sich ja sonst nichts. Auch hier konnten wir in dem wundersch?nen Garten des Hauses den Kaffee schl?rfen. Das Wetter war halt einfach phantastisch, genauso wie die Plauderstunden.
Ich habe mich an ein Wort von Richard von Weizs?cker erinnert: "Das beste Mittel gegen Verdrossenheit ist es, sich selbst zu aktivieren." Mir scheint, das ist mir heute gelungen.
Ich w?nsche euch noch ein wundersch?nes Herbstwochenende, unternehmt das, was Euch gef?llt, und passt auf Euch auf!

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