Samstag, 27. Januar 2007
Boah, ich bin am Sterben, ey
Wenn man ein Restaurant besucht, kommt man manchmal nicht umhin, dass man die Gespräche am Nachbartisch auch mitkriegt, besonders wenn sie laut geführt werden.
Da saßen zwei Männer, einer von ihnen telefonierte lautstark und hörbar mit einem Taxiunternehmen (...ich hasse Handies). Eine Beschwerde sei das, ließ er die Dame wissen. Der böse Taxifahrer sei einen Umweg gefahren. "Isch hab' immer gesagt, der soll links fahren - und iss nach rechts gefahren." Damit seine Gesprächspartnerin es auch ja nicht vergisst, hat er es gut und gerne sechsmal wiederholt und in den Hörer gebellt. Selbst unser Hund hatte sich erschrocken. Irgendwie blieb das Telefonat des verärgerten Herren aber ergebnislos.
Der Ärger war aber dennoch nicht verflogen. So was sei ihm doch schon mal passiert, erzählte er seinem Freund - und auch allen im Restaurant. Da habe er Magenkrämpfe gehabt und der Taxifahrer wäre die ganze Zeit nur 20 oder 30 gefahren. "Und ich hab immer gesagt, fahr schneller, boah, ey, isch bin am Sterben, ey."
Meiner Frau und mir ging's genauso - aber vor Lachen...
Unser Winter taut schon wieder auf und lässt uns am Wochenende im Schneeregen stehen. Kommt gut ins Wochenende!
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"Dem Vogel ein Nest, der Spinne ein Netz, dem Menschen Freundschaft."
William Blake (1757-1827), englischer Dichter und Maler






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