Donnerstag, 1. November 2007
Leckere Kürbissuppen
Auch wenn Halloween ein absoluter Fetenkracher und sein Kürbis beliebt ist, so konnte man in den letzten Tagen vielerorts vergeblich danach fahnden. Ausverkauft! Dabei kann man doch solch ein herrliches Süppchen davon kochen ...
Kürbissuppe im Kürbis serviert
Das brauchen wir für 4 Personen:
4 kleine Hokkaidokürbisse von je 500 g, 1 Zwiebel, 30 g Butter, 400 ml Gemüsebrühe, 1 getrocknete Chilischote, 200 ml Sahne, Salz, Peffer, Muskat, Zitronensaft, 2 EL geschälte Kürbiskerne, 1 Frühlingszwiebel, 2 EL Kürbiskernöl
...und so wird's gemacht:
Von jedem Kürbis den Deckel abschneiden. Das Fleisch und die Kerne bis auf einen 2 cm dicken Rand herauslösen. 400 g Fruchtfleisch abwiegen, würfeln. Zwiebeln abziehen, würfeln. Mit Kürbiswürfeln in Butter dünsten. Brühe sowie Chilischote hinzufügen, 30 Minuten köcheln lassen.
Backofen auf 150 Grad (keine Umluft) vorheizen und die Kürbisse darin erwärmen.
Die Suppe mit Sahne kurz aufkochen, mit dem Mixstab pürieren, durch ein Sieb streichen, mit Salz, Peffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken.
Die Kürbiskerne ohne Fettzugabe rösten. Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden. Die Suppe dann in die erwärmten Kürbisse füllen, mit Kürbiskernen und Zwiebelringen bestreuen und mit Kürbiskernöl beträufeln.
Lecker!
Eine andere Variante ist das ...
Kürbis-Ingwersüppchen mit Katenschinken
Das brauchen wir für 10 Personen:
35 g Ingwerwurzel, 1 Bund Zitronengras, 2 rote Chilischoten, 500 g Fruchtfleisch vom Muskatkürbis, 250 g mehligkochende Kartoffeln, 5 EL Rapsöl (Raffinat), 2 fein gewürfelte Zwiebeln, 5 l Gemüsebrühe, 375 ml süße Sahne, Salz, Peffer, Saft von 2 Zitronen, 10 Scheiben Katenschinken, Kerbel als Garnitur
...und so wird's gemacht:
Ingwer schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Zitronengras waschen, putzen und in 5 cm lange Streifen schneiden.
Chilischoten waschen, putzen, entkernen und in dünne Ringe schneiden. Kürbis und Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
Rapsöl in großem Topf zerlassen, Zwiebeln darin andünsten. Kürbis, Kartoffeln, Ingwer, Zitronengras und Chilis zufügen. Gemüsebrühe angießen und alles im geschlossenen Topf bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen.
Zitronengrasstücke herausnehmen und die Suppe mit einem Pürierstab aufmixen. Sahne untermixen, alles nochmals kurz erhitzen und mit Salz, Peffer und Zitronensaft abschmecken.
Schinkenscheiben auf einem Teller 1 Minute bei 600 Watt in die Mikrowelle geben und sofort zu Röllchen formen.
Suppe in Terrinen füllen und mit Schinkenröllchen und Kerbel garniert servieren.
...auch lecker!
Stille Tage des Gedenkens
Heute am Allerheiligen beginnen die "Stillen Tage des Gedenkens" im November. In NRW ist wie in vielen anderen Bundesländer ein gesetzlicher Feiertag. Das ausklingende Kirchenjahr gedenkt nicht nur der Verstorbenen, sondern auch dem Sterben der noch Lebenden. Das Kommen des Reiches Gottes, Buße und Weltgericht stehen im Mittelpunkt der liturgischen Betrachtungen der Kirchen. Die Friedhöfe werden an diesen Tagen besonders stark frequentiert, um den Verstorbenen einen Besuch abzustatten oder die Gräber von Angehörigen zu schmücken und "ein ewiges Licht" zu entzünden.
Während früher auf Grund fehlender Friedhofsflächen das "nüchterne" Reihengrab vorgegeben wurde, liegen heute die parkähnlichen Friedhofsformen wieder im Trend. So auch bei uns in Gelsenkirchen.
Nicht nur für Menschen, auch für Tiere dienen Friedhöfe als Refugium. Eine erstaunliche Pflanzen und Tiervielfalt lebt auf ihnen. Bürgernah und gut erreichbar steigern Friedhöfe die Lebensqualität einzelner Stadtteile und deren Bewohner. Sie dienen als Rückzugsort, Platz zur Besinnung und Selbstfindung. Hier sind Emotionen erlaubt und gewünscht: Erinnerungen, Trauer,Trost, Leid aber auch Freude. Öffentliche Stellen, an denen die örtliche Gemeinschaft ihre Toten zu Grabe trägt oder in Gräbern beerdigt. Ein lebendiger Ort, weil hier der Verstorbenen gedacht wird.
Auch in Gelsenkirchen erfüllen Friedhöfe eine wichtigen Beitrag zur Erholung in der Stadt. Fast 25 Prozent der Grünflächen sind Friedhöfe. Das entspricht einer Fläche von 143 Hektar. In Gelsenkirchen gibt es elf kommunale und sieben konfessionelle Friedhöfe. Sie sind somit wichtiger Teil des öffentlichen Grüns und prägen damit in hohem Maße das Stadtbild.
In unserem Stadtteil Buer findet man einen sehr großzügig, parkmäßig angelegten Hauptfriedhof, der zwischen dem Berger Schloßpark und dem Stadtwald zum angrenzenden Westerholter Wald ein Teil des Naherholungsgebietes geworden ist.

Im Gegensatz dazu gibt es in anderen Ländern auch ganz andere Friedhofsformen und Friedhofskulturen wie hier in Sa Pobla/Mallorca ...

Wer sich von der Trauer beherrschen läßt, der getraut sich bald nicht mehr zu lachen, das Tageslicht zu genießen oder an geselligen Mahlen teilzunehmen.
Plutarch von Chäronea, (etwa 50 - 120 n. Chr.), griechischer Philosoph






Kommentare
Mi, 07.01.2009 17:04
:) wie schön, dich wieder zu l esen [...]
Mi, 07.01.2009 12:58
na, fast möchte ich hier ein ' endl [...]
Di, 06.01.2009 17:03
auch von mir und fienchen von ganz [...]
Di, 06.01.2009 09:06
Lieber Ulli, wieder schöne Fot os u [...]
Di, 06.01.2009 06:57
Hallo Professore, achön, von Dir [...]