Montag, 23. Juni 2008
Feriae
"Ferien" stammt aus dem Lateinischen von feriae (= Festtage, Feste). Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit unterschied man zwischen einer Reihe von verschiedenen "Ferien": "feriae sacrae", "feriae profanae" und weiteren Feiertagen, an denen das öffentliche Leben ruhte.
Seit 1521 wird das Wort in der Reichsordnung unter "geschäfts- und verhandlungsfreie Tage" (zunächst im Gerichtswesen) aufgeführt. Ab 1749, mit der Einführung der "Schulferien", werden auch "unterrichtsfreie Tage" damit bezeichnet. (vgl. wikipedia)
Nach der Übernahme in den Sprachschatz von Schülern fand dann eine rasche Verbreitung des Wortes statt. Ferien an Schulen gibt es heute meist zu Ostern oder zu Weihnachten, also meist nur an hohen Feiertagen und im Sommer und im Herbst. Also extrem selten!
Ferien darf man aber nicht mit Urlaub gleichsetzen, auch wenn vom Ende des 19. Jahrhunderts an das Wort auch synonym mit Urlaub (mhd. urloup = Erlaubnis, Erlaubnis zu gehen, Abschied) für die Arbeitsunterbrechung der angestellten Arbeiter verwendet wird. Das ist nur die einzige Zeit in denen Lehrern der tarifliche Urlaub gewährt werden darf.

Gerade deshalb freuen sich Lehrer wie Lehrerinnen so mächtig auf die unterrichtsfreie Zeit, wie hier im Bild auf unserer Abschlussgrillparty zu sehen ist. Dass ich hier gerade in der Mitte sitze, ist wirklich purer Zufall, wahrscheinlich war kein anderer Sitzplatz frei.;-))
Die letzen Tage sind ähnlich wie das Auslaufen nach einem Fußballspiel. Die Zeugnisse werden langsam verteilt und am Mittwoch ist dann erst einmal Schluss bis zum August.
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Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), österreichische Erzählerin






Kommentare
Fr, 29.08.2008 16:39
Lieber Lucki, Gedicht und B ild [...]
Do, 28.08.2008 12:50
ach lieber Lucki, das hätte j a nu [...]
Do, 28.08.2008 00:22
oje - da hoffe ich mit Euch, d ass [...]
Mi, 27.08.2008 21:41
einfach nur schön ... Liebe Grü [...]
Mi, 27.08.2008 21:32
Oh Lucki, das tut mir aber le id, [...]