Dienstag, 5. August 2008
Gedanken zum Zeitgeschehen
Nun, was mich an erster Stelle bewegt ist natürlich die Frage: Wie geht es nun mit meiner Mutter weiter. Zur Zeit befindet sie sich in geriatrischer Behandlung, und danach wird sie in ein Altenpflegeheim wechseln müssen. Eine Rückkehr in ihr altes Zuhause ist auch aus ärztlicher Sicht nicht mehr möglich. Alleine, ohne ständige Betreuung, schafft sie die alltäglichen Abläufe nicht mehr. Nun sind wir dabei, möglichst schnell einen Platz ihrem Wunsche entsprechend zu finden. Hoffentlich haben wir ein bisschen Glück.
Auf politischer Ebene gerät der Parteiausschluss von Wolfgang Clement, ehemaliger Super- und Wirtschaftsminster und Ministerpräsident aus NRW, zur Posse.
"Man beruft sich auf formale Verfehlungen, die gemäß rechtsförmigem Verfahren zu sanktionieren seien. Und sicherlich war Wolfgang Clements – in der Sache allzu berechtigte – Warnung vor Andrea Ypsilantis verrückter Abenteuerspielplatzpolitik unmittelbar vor der hessischen Landtagswahl nicht im gängigen Sinne "solidarisch"." (vgl. Clement und die ideologische Reinheit der SPD) Sieht man die Dinge mit etwas Abstand, dann dürfte Clement recht haben, den zunächst wollte Ypsilanti nicht mit der Linkspartei zusammenarbeiten. Nach der Wahl hätte sie sich gerne mit deren Hilfe zur Ministerpräsidentin küren lassen, wäre ihr da nicht die Abgeordnete Metzger dazwischen gekommen, die ihr die Gefolgschaft verweigert hat. Nun erklärt sie, dass Parteiausschlussverfahren sei reine NRW-Angelegenheit, vergisst aber, dass gerade ihr Frankfurter Unterbezirk einer von sieben Klägern gegen Clement bei der Schiedskommission ist. Das Lügen und Tricksen macht sie nun völlig unglaubwürdig.
Gut, Clement mag mit seiner Kritik die Wahl vermasselt haben, aber ihm einen Maulkorb verpassen zu wollen bzw. aus der Partei zu entfernen, kommt einer Art ideologischen "Säuberungsaktion" nach. Die Geschichte kennt Beispiele. Auf der anderen Seite hätte man dann all die Jüttners, Ypsilantis, Nahles, Pronolds, Schreiners etc. schon lange ausschließen müssen, da sie sehr zum Schaden ihrer Partei geschaltet und gewaltet, opponiert und intrigiert haben, wie es ihnen in den Sinn kam. Ein Ausschluss eines Politikers wie Clement kommt einem parteilichen Suizid gleich, dafür braucht man kein Prophet zu sein. Ob das Verfahren niederträchtig und abgründig von politischer Dummheit gekennzeichnet ist, wird sich zeigen. Die Partei selbst verrät jedenfalls damit alle freiheitlichen Werte und Traditionen, die sie sich selbst auf ihre Fahnen geschrieben hat. Die Wählersympathie befindet sich im freien Fall.
Am Wochenende beginnen die Olympischen Spiele in Peking. Man hat sich gut vorbereitet. Das Einzige, was stört, ist das Wetter. Es ist Regenzeit! Nun wollen die Chinesen auch mit aller Macht das Wetter manipulieren. Die Regenwolken werden mit Silberjodid und anderen Chemikalien beschossen, so dass sie vor den olympischen Anlagen abgeregnen oder in der Nacht die Luft vom Smog befreien. Nach Angaben der US-Wissenschaftszeitschrift "Technology Review" gibt das "Reich der Mitte" jährlich 60 bis 90 Milliarden Dollar für das Regenmachen aus. Am Eröffnungstag soll die Regenwahrscheinlichkeit bei über 40 Prozent liegen. Wir werden sehen wie die Chinesen das olympische Wetter gestalten werden ... smile.
In GE hat der FC Schalke 04 sein Dauerkarten-Angebot im Vergleich zur Vorsaison nicht erhöht. Es bleibt auch in der neuen Spielzeit bei 43.190 bereits verkauften Saisontickets. Trotzdem - einfach Wahnsinn!!
Kommt gut durch den Tag. Bei uns ist der Himmel bewölkt bei 18 Grad, morgen soll es jedoch wieder hitzig werden.






Kommentare
Fr, 29.08.2008 16:39
Lieber Lucki, Gedicht und B ild [...]
Do, 28.08.2008 12:50
ach lieber Lucki, das hätte j a nu [...]
Do, 28.08.2008 00:22
oje - da hoffe ich mit Euch, d ass [...]
Mi, 27.08.2008 21:41
einfach nur schön ... Liebe Grü [...]
Mi, 27.08.2008 21:32
Oh Lucki, das tut mir aber le id, [...]