Sonntag, 2. November 2008
Freude mit ein bisschen Wehmut
Mit meinem Nickname "xmas" bin ich seit der Gründung Mitglied bei der Foto-Community der "Fotoholiker".
Den letzten Fotowettbewerb zu dem Oktober-Monatsthema  "Formen und Farben" konnte ich mit meinem Beitrag "Form und Farbe durch Licht" von der Seebrücke in Kellenhusen mit 28,75 % aller Stimmen den ersten Platz erzielen.
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Belohnt wurde dieser Sieg mit einer schönen Gewinnergrafik ...

Natürlich ein toller Erfolg und ein Grund zur Freude. Ein bisschen Wehmut schwingt deshalb mit, da das Forum in absehbarer Zeit geschlossen wird und offline geht. Das ist schade, da es vorbildlich geführt wurde, aber nachzuvollziehen, wenn man die persönlichen Gründe der Betreiberin Isabella aus Austria kennt und versteht. So geht dann ein Stückchen "Heimat" im Internet verloren. Ein Trost bleibt. "xmas", nicht zu verwechseln mit einem "gut fotografierenden Hund" mit gleichem Namen, geht in die Geschichte dieser Community als letzter Wettbewerbssieger ein.
Erfreut Euch an einem schönen Sonntag. Macht's gut!
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Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.
Friedrich Dürrenmatt, (1921-1990) schweiz. Schriftsteller
Von großen und kleinen Zahlen
Die vom US-Rettungspaket in der Finanzkrise unterstützen Banken müssen ihren Top-Mangern noch 40.000.000.000 $ an Boni und Pensionsansprüchen für 2007 zahlen. ((Schon richtig gelesen .. eine Zahl gefolgt von 10 Nullen)
Da sind die Millionenprämien für die Vorstände der Deutschen Postbank fast schon "kleine Fische". Getreu ihrem Werbeslogan "Unterm Strich zähl ich"Â genehmigte der Aufsichtsrat mit Postchef Frank Appel an der Spitze den Managern laut "Spiegel" eine einmalige Zahlung in Höhe eines Jahresgehaltes. Begründung: die "außerordentlichen Belastungen" beim Postbank-Verkauf.
Auch wenn bei der Deutschen Bahn nicht viel läuft, so können sich die Vorstände auch dort über üppige Boni freuen. Die wurden auch noch von den Politikern versprochen. Nun versucht der zuständige Minister Tiefensse, der, statt selbst seinen Hut zu nehmen und von seinem Amt zurückzutreten und stattdessen seinen Staatssekretär Matthias von Randow entlassen hat, an das "Gewissen" der Vorstände um Bahnchef Mehdorn zu appellieren. Im Falle eines Börsengangs der Bahn sollen die Vorstandsmitglieder Erfolgstantiemen erhalten, die vom Erlös abhängen. Bahnchef Mehdorn könnte nach Medienberichten bis zu 560.000 Euro erhalten, einzelne Vorstandsmitglieder bis zu 480.000 Euro. Wetten, dass da keiner verzichtet!
Da kann man doch leicht nachvollziehen, dass die Gewerkschaft der IG Metall bei den Tarifverhandlungen das Angebot der Arbeitgeber im Volumen von 2,9 Prozent für die bundesweit 3,6 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie als "unanständig" ablehnt, oder?Â






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