Freitag, 21. November 2008
Kuscheliges Wochenende
Auch wenn das Wetter am Wochenende ganz anders aussehen wird ...

Mögest du Ruhe finden, wenn der Tag sich neigt und deine Gedanken noch einmal die Orte aufsuchen, an denen du heute Gutes erfahren hast. Auf dass die Erinnerung dich wärmt und gute Träume deinen Schlaf begleiten.
Altirischer Segenswunsch
Kommt gut ins winterliche Wochenende. Den Autofahrern eine gute Fahrt, allen anderen ein kuscheliges, wohl temperiertes Heim. Vielleicht hilft auch eine Wärmeflasche, aber Finger weg vom "Olli Glühwein". Ein Schluck und Du hast "einen im Kahn". Macht's gut!
Sonntag, 16. November 2008
Haldenstürmer
Die Halde im Landschaftspark lässt sich auf verschiedenen Wegen erklimmen. Angenehm ist sicherlich der Spazierweg, ich glaube, wesentlich langsamer kommt man über diesen an das 155 Meter über NN gelegene Ziel auch nicht. Die Stufen versprechen einen schnelleren Weg, werden aber zwischendurch zu einer Tortur. Es sind keine genormten Treppen, eher Kletterhilfen, davon aber unendlich viele.

Die Talstation liegt jenseits der ersten Baumgrenze. Am Parkplatz "Am Handweiser" befindet sich der direkte Aufstiegsweg zum Horizontobservatorium. Dort gibt es auch ein kleines, gut bewirtschaftes Lokal.
Für Gipfelstürmer gibt es dann grandiose Aus- und Durchblicke.

Aufstieg geschafft. Opa offensichtlich auch;-))In der Ferne liegen Herten und Recklinghausen.

Vor uns sehen wir das abgesenkte Forum, die Stahlbögen und in südlicher Richtung blicken wir nach Herne und Bochum.
Bemerkenswert finde ich, das man im Ruhrgebiet die Halden nicht nur begrünt, um sie zu verstecken, sondern sie wie hier zu einer Landschaftsbereicherung und zu gelungenen Landmarken macht.
Euch einen erholsamen Sonntag mit vielen Lichtblicken.
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Zum Erfolg kommt man nicht per Lift, sondern nur über die Treppe.
Bruno Labbadia, Trainer Bayer Leverkusen
Freitag, 14. November 2008
Landschaftspark Hoheward
Mit der Fertigstellung des Horizont-Oberservatoriums im Landschaftspark Hoheward ist das Ruhrgebiet wieder um eine Attraktion reicher. Am 8. November war die offizielle Eröffnung.

Auf 300 Millionen Tonnen Müll Bergbbaugestein ist zwischen Herten und Recklinghausen auf der Grenze zu Gelsenkirchen-Resse keine Müll- und Schutthalde, sondern etwas richtig Gutes entstanden: eine alpine Aussicht und ein sehr spezielles Observatorium.

"Die Bergehalde Hoheward war schon lange durch unsere Tätigkeit weit sichtbar. Der Landschaftspark Hoheward mit dem Horizontobservatorium ist nicht nur weiter sichtbar, sondern er trägt als ein Leuchtturmprojekt seinen positiven optischen Eindruck des Ruhrgebietes auch in das Land hinaus.
160 Millionen Tonnen Gestein haben die Bergleute hier vor Ort bewegt, für die Menschen hier vor Ort. Ich hoffe nun, dass die Bevölkerung den Landschaftspark zahlreich annehmen und unsere Halde als ihren Freizeit- und Erlebnisraum ansehen wird und sie ebenfalls mit Stolz sagen, dass sie aus dem Ruhrgebiet kommen." so Jürgen Eikhoff, Vorstand der RAG Aktiengesellschaft.
Das Horizont-Observatorium auf der Haldenkrone ist schon spektakulär.

Das Bauwerk ermöglicht wie eine moderne Version von Stonehenge die Beobachtung von Sommer- und Wintersonnenwende und von vielen anderen Himmelserscheinungen.
Von elf Aussichtsbalkonen aus können die Besucher weit in die Metropole Ruhr schauen. Wege, die sich wie Ringe um die Halde legen, erschließen die Halde.

Mittelpunkt ist der Meridian und Äquator aus Stahl.
Das Bauwerk besteht aus einer kreisrunden, ebenen Fläche auf der Haldenkuppe von rund 95 Metern Durchmesser, einem in der Mitte abgesenkten Forum und zwei Halbkreisen aus Stahl mit einem Durchmesser von 90 Metern, die sich wie die Großkreise Meridian und Himmelsäquator über den Platz spannen.
Die Idee für das Horizont-Observatorium stammt von Dr. Burkard Steinrücken, Leiter der Westfälischen Volkssternwarte Recklinghausen.

Von dem abgesenkten Forum aus breitet sich das Plateau der Halde in alle Richtungen wie ein künstlicher Horizont aus. Mit Hilfe von Peilmonumenten können dort Sommer- bzw. Wintersonnenwenden oder die Astronomischen Jahreszeiten oder auch Mondwenden beobachtet werden.

Die alles überspannenden Bögen teilen den Himmel in Ost- und Westhälfte sowie in Nord- und Südhalbkugel ein und dienen so tagsüber als Sonnenkalender und nachts als Orientierungshilfe am Sternenhimmel. (vgl. Pressemitteilung von RVR Online)

Was kann man alles mit dem Oberservatorium machen? Mit den Bögen und den vielen kleinen Zusätzen kann man unter anderem die Erdkrümmung sehen, das Ruhrgebiet und auch die Sonne unsichtbar machen, viele Sterne und Planeten identifizieren, punktgenau wissen, wo die Sonne heute aufgeht und wo sie untergeht, die wahre Mittagszeit von Recklinghausen kennen und vieles mehr. Tafeln geben Hinweise für die Gebrauchsanweisung.

Es wird etwa 60 Jahre dauern, dann hat sich die Erdachse so weiter verschoben, dass vieles davon dann nicht mehr funktioniert, so der Landschaftsarchitekt Wolfgang Buron. Aber in 60 Jahren kann man einiges wieder richten ...smile.

Hier noch einmal eine Gesamtansicht auf dem Plateau, von dem man weit ins Revier hineinschauen kann. Man sieht die Arena von Schalke, das Knappschaftshochhaus in Bochum, A 43, Innenstadt Herten, Rhein-Herne-Kanal, die Halde Prosper und die Kirche in Gladbeck.

Mit Superlativen soll man vorsichtig umgehen, aber hier ist wirklich eine neue, wunderschöne Landmarke entstanden, die durch Halden"Kunst" aufgewertet wurde.
Also, wer am Wochenende noch nichts vor hat. Die Halde ruft!! Macht Euch ein schönes, freundliches Wochenende. Bis dann.
Donnerstag, 6. November 2008
Hagebutten

Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.
aus Frankreich
Mittwoch, 5. November 2008
Lichtblicke

Ich kenne sie momentan nur vom Fernsehen, wenn man über den Süden Deutschlands berichtet und beneidenswerte Bilder zeigt;-)

Bei uns zeigt sich der November so wie man es von ihm erwartet. Dunkel! Das Graue zwischen dem Dunklen ist wohl der Mittwoch ...smile. Und die Vorhersage ist auch ganz einfach: Es bleibt so!
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Bunt ist meine Lieblingsfarbe.
Walter Gropius (1883-1969)
Sonntag, 2. November 2008
Freude mit ein bisschen Wehmut
Mit meinem Nickname "xmas" bin ich seit der Gründung Mitglied bei der Foto-Community der "Fotoholiker".
Den letzten Fotowettbewerb zu dem Oktober-Monatsthema "Formen und Farben" konnte ich mit meinem Beitrag "Form und Farbe durch Licht" von der Seebrücke in Kellenhusen mit 28,75 % aller Stimmen den ersten Platz erzielen.
Belohnt wurde dieser Sieg mit einer schönen Gewinnergrafik ...

Natürlich ein toller Erfolg und ein Grund zur Freude. Ein bisschen Wehmut schwingt deshalb mit, da das Forum in absehbarer Zeit geschlossen wird und offline geht. Das ist schade, da es vorbildlich geführt wurde, aber nachzuvollziehen, wenn man die persönlichen Gründe der Betreiberin Isabella aus Austria kennt und versteht. So geht dann ein Stückchen "Heimat" im Internet verloren. Ein Trost bleibt. "xmas", nicht zu verwechseln mit einem "gut fotografierenden Hund" mit gleichem Namen, geht in die Geschichte dieser Community als letzter Wettbewerbssieger ein.
Erfreut Euch an einem schönen Sonntag. Macht's gut!
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Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.
Friedrich Dürrenmatt, (1921-1990) schweiz. Schriftsteller






Kommentare
Fr, 21.11.2008 16:34
Das ist eine so wunderschöne S onne [...]
Do, 20.11.2008 17:10
Hallo Lucki, Danke für die Aufk [...]
Do, 20.11.2008 14:05
Lieber Lucki, man sieht auf d en B [...]
Do, 20.11.2008 12:28
:) einen tollen und ausführlic hen [...]
Mi, 19.11.2008 16:45
Hallo Profffffessore, ward Ih r sc [...]