Mittwoch, 10. Januar 2007
Erinnerungen ans Weihnachtfest werden entsorgt ...
Die Müllabfuhr ist in diesen Tagen damit beschäftigit, die letzten Spuren vom Weihnachtsfest zu entsorgen. Die ehemals dekorativen und geschmückten Prachtstücke landen nun lieblos am Straßenrand und warten auf ihre Entsorgung. Damit schwinden auch die letzten Erinnerungen an das frühlingshafte Weihnachtsfest 2006. Der Alltag hat wieder Einzug gehalten, die Weihnachtsutensilien werden in besonderen Kisten und Kartons verstaut. Der Trost: Das Warten auf das Christkind dauert nur knapp 1 Jahr. Was uns das Fest dann bescheren wird, wer weiß ...?

Sie haben nun absolut ausgedient, tschüss zur Entsorgung auf den Kompost ...

Dieser hier muss offensichtlich noch aus der Modellreihe 2005 stammen. Da hängt ja nun gar keine Nadel mehr dran ...
Wesentlich romantischer muss es da zu Zeiten von Christian Morgenstern zugegangen sein wie das nachfolgendende Gedicht zu berichten weiß ...
Das Weihnachtsbäumlein
Es war einmal ein Tännlein
mit braunen Kuchenherzelein
und Glitzergold und Äpflein fein.
Und vielen bunten Kerzelein:
Das war am Weihnachtsfest so grün,
als fing es eben an zu blühn.
Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
Die grünen Nadeln war`n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.
Bis eines Tag`s der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm. -
Hei! Tat`s da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein
an Gottes Herz.
von Christian Morgenstern
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Und wäre Jesus tausendmal in Bethlehem geboren, aber nicht in dir, du wärest dennoch verloren.
Angelius Silesius (1624-1677)Â






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