Donnerstag, 11. Januar 2007
Der Esel und das Pferd
Der Esel und das Pferd
Ein Esel, der nach der größten Anstrengung nicht einmal Streu genug erhielt, um seinen Hunger zu stillen, und unter seiner schweren Bürde kaum noch fortkriechen konnte, hielt ein schönes, prächtig geschmücktes Pferd für glücklich, weil es so gut und im Überfluß gefüttert würde. Ach, wie sehr wünschte er mit diesem Tiere tauschen zu können.
Allein nach einigen Monaten erblickte er dasselbe Pferd lahm und abgezehrt an einem Karren. "Ist dies Zauberei?" fragte er. "Beinahe", antwortete traurig das Pferd, "eine Kugel traf mich, mein Herr stürzte mit mir und verkaufte mich zum Dank um ein Spottgeld; lahm und kraftlos, wie ich jetzt bin, wirst du gewiß nicht mehr mich beneiden und mit mir tauschen wollen."
Wie oft das größte Glück zerstört ein Augenblick!
Eine Fabel von Aesop, der angeblich Mitte des 6. Jahrhunderts vor Christus lebte. Die ihm zugeschriebenen Fabeln gehen wahrscheinlich auf mündliche Überlieferung zurück.

Zur Zeit fühle ich mich auch wie das Pferd. Draußen Dunkelheit, Regen und orkanartige Böen mit bis zu 120 km/h. Man sagt, dass sei Wetter?
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Das starke Schiff der Liebe trägt uns auch über die stürmischten Wogen.
Aus dem Griechischen






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