Samstag, 17. Februar 2007
Gruß an München
Wenn Ihr heute dieses kleine Gedicht von Wilhelm Buch lest, ja dann sind wir dem Karneval entflohen und machen uns ein paar gemütliche Tage in der Landeshauptstadt von Bayern - München. Ein Schalker in München, ich hoffe, ich werde es überleben und nicht im Krankenhaus rechts der Isar landen...smile. Immerhin hat O. Hitzfeld den Schalkern schon zur Meisterschaft gratuliert, und in München hat man auch das Stadion (s. Headerbild) so schön geschmückt. Blau-weiße Fähnchen werden sicherlich auch dort zu sehen sein. Ich muss nur aufpassen, das ich nicht "Blau und Weiß wie lieb ich Dich..." singe. Vielleicht muss ich nachmittags auch meine Fragen etwas anders formuliern wie.... "Entschuldigen Sie mal, wissen Sie wie dieser blaue Zeckenverein aus dem Ruhrgebiet gespielt hat?" Vielleicht hat man dann ein paar Sympathiepunkte ....
Gruß an München
Es geht nicht alles nach Belieben. -
Das hat mal wieder wer erfahren,
Den man vor fünfundsiebzig Jahren
Im Kirchenbuche eingeschrieben.
Heut ist er nämlich nicht zugegen,
Und leider weiß er auch weswegen:
Seitdem er alt und kalt geworden,
Hört er zum Stubenhockerorden.
Die Zeit, nur scheinbar schwach und leer,
Hat ihm wie spielend nebenher
Ein großes Bündel aufgepackt,
Wovon ihm fast der Buckel knackt,
Zum Glück besitzt er einen kühnen,
Sehr finken Kerl, ihn zu bedienen,
Der sich schlechthin Gedanke nennt
Und schneller als 'ne Wachtel rennt. -
Wohlan, so mach dich auf die Füße
Und trag die allerschönsten Grüße
Nach München, der berühmten Stadt,
Die mir so gut gefallen hat,
Daß ich seit längst vergangnen Tagen
Bis heute noch mit Wohlbehagen
Und sicher bis zum Lebensschluß
Getreu an sie gedenken muß.

Blick vom Maximilianeum über die Isar auf die Altstadt von München, Postkarte Ende 19.Jh.
Wir wünschen euch ein entspanntes oder auch wunderbar karnevalistisches Wochenende. Je nach dem wie Ihr Eure Prioritäten setzt. Macht einfach etwas Schönes daraus.






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