Freitag, 19. Oktober 2007
Ich sah den Wald sich färben
Ich sah den Wald sich färben
Ich sah den Wald sich färben
Die Luft war grau und stumm;
Mir war betrübt zum Sterben
Und wußt' es kaum, warum
Durchs Feld vom Herbstgestäude
Hertrieb das dürre Laub;
Da dacht' ich: deine Freude
Ward so des Windes Raub.
Dein Lenz, der blütenvolle,
Dein reicher Sommer schwand;
An die gefrorne Scholle
Bist du nun festgebannt.
Da plötzlich floß ein klares
Getön in Lüften hoch:
Ein Wandervogel war es,
Der nach dem Süden zog.
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Ach, wie der Schlag der Schwingen,
Das Lied ins Ohr mir kam,
Fühlt' ich's wie Trost mir dringen
Zum Herzen wundersam.
Es mahnt' aus heller Kehle
Mich ja der flücht'ge Gast:
Vergiß, o Menschenseele,
Nicht, daß du Flügel hast.
Emanuel Geibel

Kommt gut ins herbstliche Wochenende und zieht Euch warm an. Es wird deutlich kühler. An solchen Aussichten können sich eigentlich nur Reifen- und Glühweinhändler erwärmen. Meine Erkältung klingt langsam ab. Das ist aber nicht nachahmenswert. Macht's gut!
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