Sonntag, 21. September 2008
Mit Anmut
Besorgen Sie sich Reichtum, wenn möglich mit Anmut; und wenn nicht mit Anmut, so sehen Sie zu, dass Sie auf jeden Fall trotzdem reich werden.
Alexander Pope (1688-1744), englischer Dichter
Hier stellt sich bei der augenblicklichen Banken- und Finanzkrise die Frage: Was will der Dichter uns damit sagen?
Euch noch einen charmanten Sonntag!
Donnerstag, 11. September 2008
In der abendlichen Sonne

In der abendlichen Sonne
In der abendlichen Sonne
sitzen wir gebeugten Rückens
auf den Bänken in dem Grünen.
Unsere Arme hängen nieder,
unsere Augen blinzeln traurig.
Und die Menschen gehn in Kleidern
schwankend auf dem Kies spazieren
unter diesem großen Himmel,
der von Hügeln in der Ferne
sich zu fernen Hügeln breitet.
Franz Kafka (1883-1924)
Kommt gut in den sonnigen Tag! Dennoch sollten wir auch heute den Tag vor 7. Jahren nicht vergessen. USA gedenken der Toten von 9/11.
Dienstag, 9. September 2008
Der Sommer kam zurück
Heute war es in GE so als wenn der Sommer zurückgekehrt ist. Fast 25 Grad und blauer Himmel. Morgen ist das schöne Wetter dann wieder wie weggepustet. Regen und kühle Temperaturen sind angesagt.

Mittag
Am Waldessaume träumt die Föhre,
Am Himmel weiße Wölkchen nur,
Es ist so still, dass ich sie höre,
Die tiefe Stille der Natur.
Rings Sonnenschein auf Wies' und Wegen,
Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach,
Und doch, es klingt, als ström' ein Regen
Leis tönend auf das Blätterdach.
Theodor Fontane (1819-1898)
Freitag, 5. September 2008
Von schlechtem Wetter
Dauerhaftem schlechtem Wetter
mußt du mit Geduld begegnen.
Mach' es wie die Schöppenstetter:
Regnet es, so laß es regnen!
Wilhelm Busch (1832-1908)
Bei uns in GE macht das Wetter momentan was es will. Von Sturm und Regen bis Sonnenschein wird alles geboten. Wer heute zu lange auf der Arbeit bleibt, kriegt auf dem Heimweg nasse Füße.
Heute ist übrigens auch Weltkopfschmerztag. Da ist am Wochenende viel Entspannung angesagt, vielleicht hilft auch Yoga! Macht's gut!
Montag, 1. September 2008
Septembermorgen
Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
Mörike, Eduard (1804-1875)

Ein spätsommerliches Wochenende bescherte uns der letzte Augusttag. Der Morgen danach begrüßt uns herbstlich kühl. Das wird nun auch zumindest bis zur Mitte der Woche so bleiben.
Am Nachmittag werden wir mit dem zuständigen Chefarzt über das weitere Vorgehen bei Mutter sprechen/sprechen müssen, denn auf der Unfallstation kann man kaum mehr etwas für sie tun. Sie hat zwar immer noch Gehschwierigkeiten, aber vielleicht muss die Mobilität woanders behandelt werden. Wir werden sehen.
Euch wünschen wir eine erfolgreiche Woche zum meteorologische Herbstanfang.
Sonntag, 31. August 2008
NIMM AN
NIMM AN
NIMM AN, es gäbe einen Himmelsherrn;
so wollen wir von ihm für einst erflehn:
er lasse uns auf irgendeinem Stern
als einen Strauch voll Rosen auferstehn.
Ich will die Wurzel sein, du sei der Strauch,
ich will die Zweige sein, du sei das Blatt,
ich sei die Rose, du sei ihr Arom.
So ineinander unaufhörlich satt,
so eins in jeder Faser, jedem Hauch,
sei unser Leben dann ein Dankesstrom.
Christian Morgenstern (1871-1914)

Heute ist der Himmel über GE nur blau, kein Wölkchen zu sehen. 30° C sollen es im Laufe des Tages werden. Wir haben uns darauf eingestellt. Der Grill wartet förmlich auf seinen Einsatz. Wer weiß, vielleicht ein letztes Mal.
Euch einen ruhigen Sonntag, genießt den Sommer!
Donnerstag, 28. August 2008
An die Wolken
An die Wolken
Und immer wieder,
wenn ich mich müde gesehen
an der Menschen Gesichtern,
so vielen Spiegeln
unendlicher Torheit,
hob ich das Aug
über die Häuser und Bäume
empor zu euch,
ihr ewigen Gedanken des Himmels.
Und eure Größe und Freiheit
erlöste mich immer wieder,
und ich dachte mit euch
über Länder und Meere hinweg
und hing mit euch
überm Abgrund der Unendlichkeit
und zerging zuletzt
wie Dunst,
wenn ich ohn Maßen
den Samen der Sterne
fliegen sah
über die Äcker
der unergründlichen Tiefen.
Christian Morgenstern

Heute Nachmittag habe ich unsere Kinder vom Flughafen abgeholt. Sie kamen aus Split/Kroatien. Um ehrlich zu sein, ich hätte ihnen gerne den Schlüssel in die Hand gedrückt und mich in die nächste Maschine gesetzt und ab in die Sonne. Flughafenatmosphäre weckt immer etwas Sehnsucht in mir.
Morgen wird es ja schon 10 % wärmer als heute - kaum zu glauben, und am Wochenende soll der Sommer mit bis zu 30 Grad wieder zurückkehren.
Heute musste ich mir natürlich den Kalauer gefallen lassen, warum Schalke 04 ... 0:4 heißt. Die gestrige Vorstellung der Knappen in Madrid gab dazu natürlich eine Steilvorlage.
Bei Mutter scheinen es wohl "nur" kräftige Prellungen zu sein, die sie momentan "außer Gefecht" setzen. Die leichte Variante.
Euch noch eine ruhige Nacht und bis morgen.






Kommentare
Mi, 03.12.2008 23:51
Hallo Lucki Dazu muss man glau [...]
Mi, 03.12.2008 18:52
Hallo Lucki, gegen ausgesch lage [...]
Di, 02.12.2008 14:14
:) das Gedicht von Wilhelm Bus ch g [...]
Di, 02.12.2008 11:31
Lieber Lucki, ob der Zauber , de [...]
So, 30.11.2008 19:56
Hallo Lucki, schön dass deine Wei [...]