Mittwoch, 6. August 2008
1. Arbeitstag
Richtig gelesen! In NRW sind zwar noch Ferien, an vielen Schulen wird aber schon kräftig an Planungen für das neue Schuljahr gearbeitet. So auch an unserem Berufskolleg. Wir hatten heute eine Konferenz der Studiendirektoren unserer Schule, um uns über neue Entwicklungen, neue Vorgaben, Regularien, Termine etc. auszutauschen und auch die morgige Lehrerkonferenz für das gesamte Kollegium vorzubereiten. Inzwischen hat sich das bei uns so eingebürgert, in der letzten Ferienwoche solche Konferenzen abzuhalten, um organisatorische Dinge schon vor Beginn des Schuljahres zu besprechen und auch die Häufung von Terminen, Unterricht und Bildungsgangskonferenzen zu entzerren. Das Ganze verläuft auch meist entspannter als im laufenden Unterrichtsalltag, und man ist auch konzentrierter und aufnahmefähiger als nachmittags nach dem Unterricht. Mit einem kleinen Arbeitsessen beim Italiener gegenüber der Schule haben wir eine fruchtbaren Vormittag ausklingen lassen.
Nachmittags habe ich dann noch Mutter besucht. Sie hat sich sehr gefreut und machte heute einen guten, aufgeräumten Eindruck. Auch eine Heimunterbringung nach ihrer Entlassung aus der Geriatrie ist gesichert. Auch das waren heute positive Signale.
So nun sind die Sommerferien vorrüber. Ich denke aber auch, wir haben uns insgesamt gut erholt, viel gesehen und erlebt, das sonnige Wetter ausgiebig genossen und können wieder mit Zuversicht ans Werk gehen. Morgen noch ein Arbeitstag, dann kommt noch ein langes Wochende und ab Montag starten wir wieder frisch ins neue Schuljahr 2008/09.
Euch noch eine schöne Restwoche, bald geht's ins Wochenende.

Dennoch bleiben die Erinnerungen an den Sommer 2008 immer noch frisch!
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Spiel ist notwendig zur Führung eines menschlichen Lebens.
Thomas von Aquin (1224-74, italienischer Dominikanerpriester
Dienstag, 5. August 2008
Gedanken zum Zeitgeschehen
Nun, was mich an erster Stelle bewegt ist natürlich die Frage: Wie geht es nun mit meiner Mutter weiter. Zur Zeit befindet sie sich in geriatrischer Behandlung, und danach wird sie in ein Altenpflegeheim wechseln müssen. Eine Rückkehr in ihr altes Zuhause ist auch aus ärztlicher Sicht nicht mehr möglich. Alleine, ohne ständige Betreuung, schafft sie die alltäglichen Abläufe nicht mehr. Nun sind wir dabei, möglichst schnell einen Platz ihrem Wunsche entsprechend zu finden. Hoffentlich haben wir ein bisschen Glück.
Auf politischer Ebene gerät der Parteiausschluss von Wolfgang Clement, ehemaliger Super- und Wirtschaftsminster und Ministerpräsident aus NRW, zur Posse.
"Man beruft sich auf formale Verfehlungen, die gemäß rechtsförmigem Verfahren zu sanktionieren seien. Und sicherlich war Wolfgang Clements – in der Sache allzu berechtigte – Warnung vor Andrea Ypsilantis verrückter Abenteuerspielplatzpolitik unmittelbar vor der hessischen Landtagswahl nicht im gängigen Sinne "solidarisch"." (vgl. Clement und die ideologische Reinheit der SPD) Sieht man die Dinge mit etwas Abstand, dann dürfte Clement recht haben, den zunächst wollte Ypsilanti nicht mit der Linkspartei zusammenarbeiten. Nach der Wahl hätte sie sich gerne mit deren Hilfe zur Ministerpräsidentin küren lassen, wäre ihr da nicht die Abgeordnete Metzger dazwischen gekommen, die ihr die Gefolgschaft verweigert hat. Nun erklärt sie, dass Parteiausschlussverfahren sei reine NRW-Angelegenheit, vergisst aber, dass gerade ihr Frankfurter Unterbezirk einer von sieben Klägern gegen Clement bei der Schiedskommission ist. Das Lügen und Tricksen macht sie nun völlig unglaubwürdig.
Gut, Clement mag mit seiner Kritik die Wahl vermasselt haben, aber ihm einen Maulkorb verpassen zu wollen bzw. aus der Partei zu entfernen, kommt einer Art ideologischen "Säuberungsaktion" nach. Die Geschichte kennt Beispiele. Auf der anderen Seite hätte man dann all die Jüttners, Ypsilantis, Nahles, Pronolds, Schreiners etc. schon lange ausschließen müssen, da sie sehr zum Schaden ihrer Partei geschaltet und gewaltet, opponiert und intrigiert haben, wie es ihnen in den Sinn kam. Ein Ausschluss eines Politikers wie Clement kommt einem parteilichen Suizid gleich, dafür braucht man kein Prophet zu sein. Ob das Verfahren niederträchtig und abgründig von politischer Dummheit gekennzeichnet ist, wird sich zeigen. Die Partei selbst verrät jedenfalls damit alle freiheitlichen Werte und Traditionen, die sie sich selbst auf ihre Fahnen geschrieben hat. Die Wählersympathie befindet sich im freien Fall.
Am Wochenende beginnen die Olympischen Spiele in Peking. Man hat sich gut vorbereitet. Das Einzige, was stört, ist das Wetter. Es ist Regenzeit! Nun wollen die Chinesen auch mit aller Macht das Wetter manipulieren. Die Regenwolken werden mit Silberjodid und anderen Chemikalien beschossen, so dass sie vor den olympischen Anlagen abgeregnen oder in der Nacht die Luft vom Smog befreien. Nach Angaben der US-Wissenschaftszeitschrift "Technology Review" gibt das "Reich der Mitte" jährlich 60 bis 90 Milliarden Dollar für das Regenmachen aus. Am Eröffnungstag soll die Regenwahrscheinlichkeit bei über 40 Prozent liegen. Wir werden sehen wie die Chinesen das olympische Wetter gestalten werden ... smile.
In GE hat der FC Schalke 04 sein Dauerkarten-Angebot im Vergleich zur Vorsaison nicht erhöht. Es bleibt auch in der neuen Spielzeit bei 43.190 bereits verkauften Saisontickets. Trotzdem - einfach Wahnsinn!!
Kommt gut durch den Tag. Bei uns ist der Himmel bewölkt bei 18 Grad, morgen soll es jedoch wieder hitzig werden.
Montag, 4. August 2008
Noch ein Leo
Im Sternzeichen des Löwen ist auch unser Sohn Didi geboren, der heute seinen Geburtstag feiert.
Lieber Didi,
zu Deinem heutigen Ehrentag wünschen wir Dir nur das Allerbeste, Gesundheit, Zufriedenheit und für das neue Lebensjahr ein bisschen mehr Gelassenheit. Dein Sonnenschein Marie wird Dir sicherlich auch nachher ein tolles Geburtstagsständchen bringen. Da wir leider nicht so schön singen können, haben wir für Dich einen Starsänger bemüht. Du kennst ihn, da wir viel über ihn am Ostseestrand gesprochen haben ... Paul Potts!
Der Morgen begrüße dich voll Sonne.
Der Mittag möge dich so freundlich stimmen,
dass du am Abend zufrieden
auf dein Tagwerk zurückblicken kannst.
Die laue Nacht aber möge dich
mit erquickendem Schlaf beschenken.
Irischer Segenswunsch
Lass Dich schön feiern und genieße Deinen Tag, lieber Didi!!
Happy Birthday!
Brigitte, Ulli und Xmas
Dienstag, 24. Juni 2008
Fanfest Adieu
Fanfest Adieu
Ein Familienfest sollte es werden, das Fanfest am Montagabend im Sportparadies, mit Spaß und Freude getreu dem Motto "Wichtig iss aufm Platz"!
Einen Teil der Karten haben wir bei dem diesjährigen Fotowettbewerb des Kulturhauptstadtbüros gewonnen. Darüber hatten wir uns sehr gefreut, und diese Freude wollten wir dann auch mit unseren lieben kroatischen Gästen teilen und haben sie deshalb zu diesem Open-Air Fanfest mit Matthias Reim, Chris Norman und Michael Wendler eingeladen. Sie sollten auch die schönen Momente hier in Gelsenkirchen miterleben und nicht nur aus Umfragen erfahren, dass Gelsenkirchen bei allem immer den letzten Platz belegt.
Den Besuch und die schönen Augenblicke wollten wir natürlich auch mit der Kamera verewigen.
Aber da hatten wir die Rechnung ohne den Veranstalter der "emschertainment" gemacht.
"Mit Kamera kein Zutritt", so wurde uns mitgeteilt. Warum? Wir könnten vielleicht mit den Bildern der Künstler auf dem Schwarzmarkt Geld verdienen. Wir haben uns nur ungläubig angeschaut. Mit Bildern von ehemaligen Stars, die die Pensionsgrenze schon lange erreicht haben wollen wir Geld verdienen? Entschuldigung nichts gegen die Sänger, aber dieser Hinweis entlockte uns nur ein süffisantes und müdes Lächeln.
Wir sind eigentlich nicht wegen der "Hochkaräter" dort hingegangen, auch haben wir persönlich einen ganz anderen Musikgeschmack, sondern wir wollten teilhaben an einem Fanfest mit guter Laune, Freude bei herrlichem Sonnenschein, und wollten unseren Gästen aus Kroatien mal zeigen, wie nett es in Gelsenkirchen sein kann. Das war‘s auch schon.
Wenn man dann auch noch solche Preise (hier: Eintrittskarten) bei einem Fotowettbewerb auslobt, dann könnte man eigentlich davon ausgehen, dass fotobegeisterte Besucher auch mit einer Kamera anreisen, um die Stimmung und Emotionen festzuhalten, sicherlich nicht die Fältchen der Oldies auf der Bühne.
Aber es kam noch besser!
Der Hinweis, dass man die Kamera in sichere Obhut geben könnte, erwies sich schnell als Eigentor. Denn während wir noch über diese Möglichkeit nachdachten, wurden wir Zeuge einer massiven Beschwerde eines Fanfestbesuchers, der einen Rucksack mit persönlichen Gegenständen zur Aufbewahrung gegeben hat bzw. musste, dieser aber nun unauffindbar war. Einfach weg! Er wurde auch noch darüber belehrt, dass er keinerlei Rechtsansprüche habe und auch keine Beweise.
Das ließ natürlich aufhorchen!! Sichere Obhut, wo ganz bestimmt nichts wegkommt??
Unser Entschluss war schnell und gemeinsam gefasst: Dieses Fanfest findet ohne uns statt! Wir haben die Karten einfach verschenkt.
Wenn Gelsenkirchen in der nächsten Umfrage mal wieder auf dem letzten Platz landet als "unfreundlichste Stadt ohne Herz und Verstand", dann hoffe ich, dass der Veranstalter "emschertainment" oder das "Kulturhauptstadtbüro" wissen warum!! Aus Kroatien und Buer gibt es null Punkte!
Wer auch immer für ein solches Regelwerk verantwortlich zeichnet, der übertrifft noch den mehrfach kritisierten "ausgemachten Unfug der ÜFA". Nein, dafür gibt es weder ein Lob noch einen Tusch, vielleicht ein "Trullala".
Wir möchten es aber zum Schluss nicht versäumen, uns für die herzliche Einladung zu bedanken. Wir haben aber gelernt: Schau einem geschenkten Gaul doch mal ins Maul, und es ist besser, solche Einladungen zukünftig mit einem freundlichen "Nein, Danke!" zurückzuweisen.
Danach haben wir uns mit einem leisen Servus aus dem Paradies verabschiedet mit der Gewissheit, dass Gastfreundschaft in der zukünftigen Kulturhauptstadt verdammt klein geschrieben wird.
Der emschertainment GmbH mit dem roten Halbmond in ihrem Logo und dem Kulturhauptstadtbüro kann man aus unserer Sicht wirklich nur bestätigen, sie haben alles getan, um das schlechte Image der Stadt negativ zu korrigieren. Ja, das ist ihnen gelungen. Schade, dass wir nicht einen ihrer 1000 Fragebögen ausfüllen konnten.
"Broken Heroes" waren wir dennoch nicht, denn wir haben uns den Abend dann noch mit eigenen Ideen nett gestaltet. Erfreulich blicken wir zurück auf eine schöne Busfahrt, nette Kontrolleure, eine herrliche Currywurst und einen leckeren Eisbecher in entsprechenden Lokalitäten in Buer sowie herzliche Kontakte zu freundlichen Bürgern. Uns ist es gelungen, unseren kroatischen Freunden zu zeigen, wo man auch ohne solche aufgeblasene Events Spaß bekommt, Freundschaften schließen kann und wo die Musik wirklich spielt. "Some Hearts are Diamonds" und "Hearts Livin‘ On Emotions" von Chris Norman haben wir einfach gelebt.
"Ich mache meine Augen zu" wäre sicherlich besser für die Veranstalter gewesen.

Es hätte schön werden können, am Wetter lag es bestimmt nicht.
Euch noch einen wunderbaren Tag!
Sonntag, 22. Juni 2008
Hurra, die Vivi hat Geburtstag
Den Titel Silver-Surfer hat Silvia sich mit dem heutigen Tag noch nicht erworben (ein Titel, den ich sicherlich eher erreichen kann ...smile), obwohl ich mich noch an eine Einladungskarte zu ihrem 30. Geburtstag erinnere, in der sie schrieb, sie würde nun "steinalt". Heute würde sie wohl eher schreiben, dass sie eine glückliche Mutter einer süßen kleinen Tochter ist, unserer Mickey-Mouse Marie, die nun bald vier Jahre alt wird.
Die Passion des Surfens auf dem Wasser und im Internet sind ihr ebenso vertraut wie das Abtauchen im Meer und den Welten des WWW. Seit Jahren zählt sie auch zu dem Kreis der "Canon-istinnen", doch seit gestern hat sie mit einer DSLR-Kamera aus gleichem Hause ins Semi-Profilager gewechselt, was nun auch unsere gestrige Shopping-Tour erklärt. Ich persönlich freue mich schon auf gemeinsame fotografische Momente und weibliche Sichtweisen. Der erste Termin steht bereits Montag an. Wir besuchen zusammen ein Fanfest-Konzert.
Aber genug der Vorrede.
Dir, liebe Vivi, wünschen wir an Deinem heutigen Ehrentage alles Liebe dieser Welt, Gesundheit und weiterhin so ein glückliches und zufriedenes Leben wie bisher.
Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben -
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf
Liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des
Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Größe der Tat,
die Herrlichkeit der Kraft -
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
Und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch - recht gelebt -
Macht jedes Gestern zu einem Traum voller
Glück
Und jeden Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.
Drum achte gut auf diesen Tag !
(Sanskrit-Spruch)
Sanskrit älteste indische Sprache; Sprache der Mantras und der Schriften.

In diesem Sinne wünschen wir Dir heute einen unvergesslichen Tag voller Überraschungen und viel Freude und Spaß im Kreise Deiner Lieben. Sei herzlich umarmt und gedrückt. Happy Birthday!! Bis nachher dann ...
Brigitte, Ulli und Xmas
Donnerstag, 19. Juni 2008
Verloren
Ich glaube, mein Zahnarzt versucht manchmal Wunder zu vollbringen. Ein Teil des letzten Backenzahns war nicht mehr zu retten. Er wurde separiert, extrahiert und hat nun leider verloren. Nun darf ich eine Stunde lang nicht sprechen, aber schreiben. Warum der Doc das getan hat? Der noch gut erhaltene Teil soll später so präpariert werden, dass er als Pfeiler für eine Brücke dienen könnte. Ein Experiment, vielleicht gelingt's. Es tut nicht weh, ein bisschen ungewohnt, aber ich frage mich, warum ausgerechnet jetzt immer das Telefon klingelt ...smile. Es hat aber auch einen automatischen Anrufbeantworter, dem ich jedoch noch nicht mitteilen konnte, dass er nur vorrübergehend im Einsatz ist;-))
Alles wird gut!
Montag, 5. Mai 2008
10 Jahre Kräuterexpress
Zum zehnten Geburtstag feierte gestern der "Kräuterexpress" eine kleine Party auf dem firmeneigenen Gelände in GE-Erle. Wir vom Köche-Club, die seit geraumer Zeit die Veranstaltungen kulinarisch begleiten, waren natürlich mit dabei.
Viermal im Jahr lädt der "Kräuterexpress" zu einem Markt nach Erle, Ostern, zum Bürger- sowie Kartoffelfest und in der Adventszeit. Dabei sorgt der Köche-Club für das leibliche Wohl der Gäste; der Reinerlös aus dem Verkauf der Speisen geht an das örtliche Erler Kinderheim. Allein im letzten Jahr sind so 1.600 Euro zusammengekommen, die zur Jubiläumsveranstaltung am Sonntag übergeben wurden. Die Kinder werden sich sicherlich wieder freuen.

Hier die symbolische Scheckübergabe an den Leiter des Erler Kinderheims und das Team vom "Käuterexpress".
Heute war es mal wieder Zeit für den Hundefriseur. Da ging es dann mit Xmas zusammen mit unserer Enkelin Marie in Richtung Wuppertal. Die Wartezeit konnten wir aber bei dem herrlich sonnigen Wetter in der Innenstadt von Wuppertal-Barmen locker überstehen. Natürlich haben wir auch ein Open-Air-Eis genascht;-)
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Kochen ist eine Kunst und eine gar edele.
Henriette Davidis, (1801-1876), Kochbuchautorin






Kommentare
Do, 07.08.2008 13:08
Hallo Luki, ich wünsche dir und [...]
Do, 07.08.2008 11:03
Was'n Apparat! der A380. Ich hab [...]
Mi, 06.08.2008 07:54
Ob nun SPD oder andere Coleur - di [...]
Di, 05.08.2008 20:08
Die SPD, ja ich hab sie über v iele [...]
Mo, 04.08.2008 22:59
Habe mich sehr über eure Glück wüns [...]