Sonntag, 26. März 2006
Mohnlandschaft
Der Schnee ist nun vorbei, dafür regnet es bei 15 Grad. Vielleicht wird es örtlich sogar 20 Grad. Aber immer mehr freue und sehne ich mich nach dem Osterurlaub. Noch 16 Tage. Selbst auf die Gefahr hin, dass ich Goethes Worten: "Schnee ist verlogene Reinlichkeit" nun auch dem Regen und Schmuddelwetter nichts abgewinnen (Frühlingsregen) kann, muss ich gestehen ....
Mit dem Frühlingsbeginn kommen auch die Blumen auf die Baleareninsel. Die Feuchte des Winters zaubert dort dann ein herrliches Grün, auf das man in Deutschland noch etwas länger warten muss. Ende März ist eine gute Zeit, um den Frühling zu erleben.
Die Mohnblüte und Margariten machen Mallorca zu einem blühenden Paradies. Ein besonderer Höhepunkt in dieser Jahreszeit ist die Mohnblüte, die dann die Landschaft in ein sattes Rot taucht. Die ersten warmen Tage geben einen guten Vorgeschmack auf die kommenden warmen Monate. Ehrlich, ich kann es kaum noch erwarten.
Mohnblumen
Mit roten Feldmohnblumen
Hatt’ ich dein Haar geschmückt,
Die roten Blumenblätter
Die sind nun alle zerdrückt.
Du bist zu mir gekommen
Beim Abendsonnenschein,
Und als die Nacht hereinbrach,
Da ließest du mich allein.
Ich höre die Stille rauschen
Und sehe die Dunkelheit sprühn,
Vor meinen träumenden Augen
Purpurne Mohnblumen blühn.
Hermann Löns (1866-1914)

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Quien a todos cree, yerra; quien a ninguno, no acierta.
Wer allen traut, irrt; wer niemandem traut, ebenso.
Spanisches Sprichwort
Samstag, 25. März 2006
Kaum Aufschwung
Die Fußballweltmeisterschaft wird das deutsche Wirtschaftswachstum nach Einschätzung des Wirtschaftsweisen Wolfgang Wiegard höchstens minimal beflügeln. Selbst im günstigsten Fall, dass die Deutsche Elf ins Finale komme, sei nur ein marginaler Effekt auf die Konjunktur zu erwarten, sagte der Regensburger Finanzwirtschaftler in Zürich.
In Gelsenkirchen sieht man die Sache natürlich ganz anders. Man erhofft sich Imageverbesserungen und das Hotelgewerbe meldet: ausgebucht! Nur der Ausbau der Verkehrswege könnte schneller voran gehen. Die Planungen sind gut, auch dies verdankt GE diesem Fußballfestival.
Sommerzeit
Die Uhr rückt vor
Die kommende Nacht wird recht kurz. Ab morgen gilt in der ganzen EU wieder die Sommerzeit. Die Uhren werden entsprechend in der Nacht zu Sonntag um 2 Uhr um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Die Sommerzeit dauert bis zum 29. Oktober.
Wer mit seiner Liebsten heute eine lange Nacht genießen will, der sollte dann etwas früher ins Bett gehen....smile
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Wer zu spät kommt, sieht nach der Uhr.
Wilhelm Busch (1832-1908)
Freitag, 24. März 2006
Pixelprojekt Ruhrgebiet
Pixel fürs Revier
Das "Pixelprojekt Ruhrgebiet" zeigt im Internet faszinierende Fotos vom Revier.
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Euch allen ein schönes Wochenende und versucht mal einen Frühlingskaffee in einem Frühlingsrestaurant ....smile
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Jugend ist das Einzige, was zu besitzen sich lohnt.
Oscar Wilde (1854-1900)
Donnerstag, 23. März 2006
Dufte
Dufte ist die Entdeckung der Japanerin Mayu Yamamoto. Man kann die ganze Sache auch als Recycling-Tipp verstehen ....
Die Forscherin fand heraus, dass Kuhfladen, unter bestimmten Druckverhältnissen gekocht, einen vanilleartigen Duft verströmen.
Ihr Team will nun eine entsprechende Maschine zur Duftstoff-Herstellung entwickeln.
Warnung: Mit einem Haushalts-Dampfkochtopf funktioniert das nicht!!
Ich persönlich ziehe einen Gang über den Wochenmarkt vor, die Düfte sind dort auch nicht schlecht. Das Bild übrigens ist ein Aquarell, dass ich mal für einen türkischen Arzt gemalt habe, der heute in Istanbul /Türkei lebt. Ich selbst war noch nie dort, aber so existiert dieser Markt in meiner Phantasie ...smile , und ich glaube, dort riecht es irgendwo auch nach Vanille ....

Mittwoch, 22. März 2006
Springtime/Frühlingszeit
Wie ich dem einen oder anderen Blogeintrag bzw. Blogphoto entnehmen kann, hält die Blütezeit der Bäume und Sträucher in den deutschsprachigen Ländern mehr oder weniger vehement Einzug. Passend zum neuen Headerbild möchte ich Euch heute ein Frühlingsgedicht von Ludwig Uhland vorstellen.
Die linden Lüfte
Die linden Lüfte sind erwacht;
sie säuseln und weben Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden!
Die Welt wir schöner mit jedem Tag;
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden!
Ludwig Uhland
Einen schönen Tag Euch allen. Mich lockt's heute hinaus, ein bisschen Frühlingsluft schnuppern.

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"Vati was bedeutet das "K"Â auf dem Nummernschild an dem Auto davorn? "Kölner"Â - " Und das KK an dem Mercedes daneben?" "Kein Kölner"!
Dienstag, 21. März 2006
Die Knospen schwellen
Die Knospen schwellen
Verhüllt und verschleiert der Berge Pracht,
kein Licht auf der schweren Zypressen Nacht,
nur die Knospen an starrenden Zweigen
stehen verhüllt und schweigen.
Sie schweigen von blauender Lenzeszeit,
sie wachsen hinein in die Seligkeit,
die Knospen schwellen und schweigen!
Kommt endlich die Nacht, da in Liebesarm
am Berghang ich lehne, so selig-warm,
unter goldnen Orangenzweigen?
Und die Blüten schlagen die Augen auf -
und es schauert ein leuchtender Lenz herauf?
Die Knospen schwellen und schweigen!
Hermione von Preuschen (1854-1918)
In Mallorca sieht das ungefähr so aus ...

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Es ist eine eigene Sache im Leben, dass, wenn man gar nicht an Glück oder Unglück denkt, sondern nur an strenge, sich nicht schonende Pflichterfüllung, das Glück sich von selbst, auch bei entbehrender, mühevoller Lebensweise einstellt.
Wilhelm von Humboldt






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