Dienstag, 13. Mai 2008
Aus alt wird neu
Den heutigen Ferientag werde ich dafür nutzen, unsere alte Schulhomepage in neue Gewänder zu kleiden. Die Idee für die Umsetzung ist schon lange her. Nur der chronische Zeitmangel während des normalen Schulbetriebs hat immer für Verzögerungen und Unterbrechungen gesorgt. Da war ich mehr oder weniger froh, die alte Homepage auf den neuesten Stand zu bringen. Aber für Umgestaltung oder Logodesign, da braucht man nicht nur Ruhe, sondern auch eine kontinuierliche Arbeitszeit, um sich nicht immer neu orientieren zu müssen etc. Einige Bildungsgänge haben neue Namensbezeichnungen erhalten, Texte darin sind verändert worden; das heißt dann immer vergleichen, nichts zu vergessen, nichts zu überlesen, kurzum konzentriert zu arbeiten. Dafür scheint der heutige Tag, trotz verlockender Sonne dank Hoch Marco, wie geschaffen.

Alte Website mit Frames und in HTML ...

neue Website mit CMS.
Ein Content-Management-System (kurz CMS, übersetzt etwa Inhaltsverwaltungssystem) ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet. (vgl. Wikipedia)
Euch allen noch einen schönen Start in die sonnige Woche!
Montag, 12. Mai 2008
Ruhetag
Nach der gestrigen Geburtstagsfeier auf dem Wolterhof ist heute einfach ...

Ruhetag!
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Wer nichts tut, weiß nicht, wie süß die Ruhe ist.
Gottfried Keller, (1819 - 1890), Schweizer Dichter
Sonntag, 11. Mai 2008
Pfingsten, Muttertag, Geburtstag
Wieder einmal eine einmalige Konstellation. Da fällt das Pfingstfest, der Muttertag und der Geburtstag meiner Frau Brigitte auf einen Tag.
Obwohl Pfingsten ja ein kirchliches Fest ist, nämlich das "Fest des Heiligen Geistes" und auch als die Geburtsstunde der Kirche bezeichnet wird, so denke ich immer wieder an Goethe's Verse aus dem Epos 'Reineke Fuchs', das im Mai 1794 veröffentlicht wurde:
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen; es grünten und blühten
Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken
Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel;
Jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen,
Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.
Daran hat sich zumindest am heutigen Tage nichts geändert. Frohe Pfingsten!
Der diesjährige Muttertag sorgte bei den Kalenderherstellern ein bisschen für Verwirrung. Zunächst sollte er wegen der Pfingstfeiertage am letzten Sonntag begangen werden, doch er blieb dem 2. Sonntag im Mai treu. Ehrliche und ernsthafte Gedanken zu diesem Tag haben ich mir ausführlich auf unserer Website "Love You, Mama" gemacht. Heute denke ich, dass die Blumenpreise mit den Ölpreisen in Rotterdam gekoppelt sind. Die treiben auch jeder Mutter Tränen in die Augen. Dennoch ein Dankeschön an alle Mütter, ohne Euch gäb es uns ja gar nicht, aber was wir an Freude und Dankbarkeit zurückgeben können, das sollten wir eigentlich das ganze Jahr über tun.
Ein echter Lichtblick am heutigen Tage ist der Geburtstag meiner Frau Brigitte.

Dazu, liebe Muckimaus, gratulieren Dir recht herzlich Xmas & Ulli, und wir wünschen Dir alles erdenklich Liebe, vor allem Gesundheit und Gottes Segen.
Auch wenn Du bei Deiner Lieblingssendung "Hoch über den Dächer von Frankfurt" vom Zahlenglück nicht verfolgt wurdest und auch wenn Deine Schalker im 50. Jahr ohne Meisterschaft geblieben sind, so hast Du in all den Jahren viel geschafft. Mit Deinem Lächeln, Deiner Hilfsbereitschaft und Güte hast Du viele Menschen verzaubert und beglückt und sie aus dem Schatten auf die Sonnenseiten Deines Lebens geholt. Für uns bist Du "Deutschlands Superstar"! Viel Spaß heute mit Deinen Kindern, Geschwistern und Gästen beim Brunch. Um das Wetter brauchst Du Dir heute keine Sorgen zu machen. Den Sonnenschein haben wir für Dich eingefangen.
HAPPY BIRTHDAY & EINEN UNVERGESSLICHEN GEBURTSTAG, das wünschen wir Dir alle an diesem Tag!
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Eine Geliebte liebt man am meisten, eine Frau am besten und eine Mutter immer.
Jean Antoine Petit-Senn (1792-1870), franz.-schweiz. Lyriker
Samstag, 10. Mai 2008
Bikiniwetter
Sieht man von aktuellen politischen Themen ab, so gibt es zur Zeit kaum ein wichtigeres Gesprächsthema als das Wetter.
An Rhein und Ruhr erleben wir fast sommerliche Temperaturen von 28 Grad, blauer Himmel und Sonne satt. Da hält es kaum noch jemand in der Stube oder am Computer. Die Eiscafés erfreuen sich gleich großer Beliebheit wie die Biergärten und selbst die Freibadsaison ist in GE eröffnet.
"Sehet, wie lieblich sind die Bäume, wie lieblich grünet's, wie ein köstlicher Mai ist's." so schrieb einst Martin Luther. Die Bayern fassen sich da viel knapper: "Jo Mai ..."
Bedauern kann man an diesem Wochenende diejenigen, die sich im Stau quälen müssen und diejenigen, die in die Sonne Mallorcas fliegen wollten. Am Flughafen von Palma fielen gestern 27 Liter pro Quadratmeter, das teilte das meteorologische Institut der Balearen mit. In Lluc sogar 76 Liter. Demnach soll der Regen auf den Balearen auch heute und morgen noch weiter anhalten. Hinzu kommen Gewitter und heftige Windböen. Die Temperaturen werden nicht über die 20 Gradmarke steigen.

Anders sieht es dagegen bei uns am Ostseestrand aus. Sonnen- und Maienlust pur. 'Auf Schalke' wird auch nur Sommerfußball gespielt. Schönen Tag noch allerseits!
Freitag, 9. Mai 2008
Ferien- und Feierwochenende
Das wird wieder einmal ein Maiwochenende wie aus dem Bilderbuch. Sonne pur, gefühlte 30 Grad, Grillduft wohin man auch schnuppert. Da wird gefeiert mit Wildschwein am Spieß, am Pfingstsonntag gebruncht und hier und da knallen auch die Sektkorken wie ich gehört und in einigen Blogs gelesen habe.
Kein Wunder also, dass sich die Dichter und Denker zu manchen Versen voller Lebenslust haben hinreißen lassen. Friedrich Hebbel fabulierte: "Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude." oder Friedrich von Logau: "Dieser Monat ist ein Kuß, den der Himmel gibt der Erde." Wer will sich dann noch am diesem Wochenende diesen lukullischen und irdischen Genüssen entziehen, dazu sogar noch ein verlängertes, denn in NRW gibt es heute Pfingstferien.

Kommt also gut ins Wochenende und viel Spaß bei all Euren Unternehmungen, Ausflügen, Parties und Feiern. Macht's gut!
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Die Freude und das Lächeln sind der Sommer des Lebens.
Jean Paul (1763-1825), deutscher Dichter
Donnerstag, 8. Mai 2008
Gänseblümchen
Sie sind momentan der Hingucker auf den Frühlingswiesen, das Gänseblümchen. Bellis perennis ist ihr lat. Name - die hübsche Ausdauernde, auch Maßliebchen, Angerblume, Tausendschön oder schweizerisch kleine Margerite ('Margritli') wird sie genannt. Sie ist eine Blütenpflanze aus der Familie der Korbblütler.

Das Gänseblümchen kam zu ungeahntem Ruhm, als es vom französischen König Ludwig IX. (1214–1270) zusammen mit der Lilie in sein Wappen aufgenommen wurde. Dazu ließ er sich einen Ring mit einem geflochtenen Blütenkranz anfertigen.
Wahrscheinlich keltischen Ursprungs ist der Aberglaube, dass der Genuss der kleinen Pflanze das Wachstum dämpfen kann. Eine irische Sage erzählt von der Fee Milka, die dem Kind des Königs heimlich "Gänseblümchenspeise" zu essen gibt, damit es nie erwachsen wird. Noch heute gibt es auf den britischen Inseln und bei spanischen Zigeunern den Brauch, jungen Welpen Gänseblümchen zu fressen zu geben, damit sie nicht groß werden.
Das Gänseblümchen ist einer der ersten Frühlingsboten und es heißt, wer die ersten drei Gänseblümchen im Frühjahr isst, wird das restliche Jahr von Zahnschmerzen, Augenbeschwerden und Fieber verschont. Und wer getrocknete Gänseblümchen bei sich trägt, die am Johannistag mittags zwischen 12 und 13 Uhr gepflückt wurden, dem geht keine wichtige Arbeit schief. (vgl. Wikipedia)
Gänseblümchen erinnern uns immer wieder auch an unsere Kindheit wie dieses Gedicht beweist ...
O die guten Kinder!
Sie durchhüpften oft den Garten,
flochten sich von Gänseblümchen Kronen,
kränzten ihre Haare.
Fröhlich raubten sie dem Vater Küsse,
von den braunen Wangen,
wenn er sie voll Zärtlichkeit
auf den Knien wiegte.
Ludwig Christian Hölty (1748-1776)
Das Wetter beschert uns wahre Sonnenfreuden. Wohl dem, der nun in deutschen Landen über Pfingsten Urlaub macht. In Mallorca beginnt es ab heute zu regnen, teilweise Dauerregen bis zur Mitte der nächsten Woche.
Mittwoch, 7. Mai 2008
Diäten, Hunger & Appetit
Am gestrigen Antidiättag haben unsere Parlamentarier so richtig geschlemmt. Sie haben nicht etwa vermehrt die Kantine aufgesucht, sondern beschlossen ihre Diäten, sprich Bezüge, bis 2010 um satte 16% zu erhöhen. Eine solch satte Anhebung ist Rentnern und Arbeitnehmern kaum zu erklären. Denn hinzu kommen noch eine steuerfreie Kostenpauschale von 3782 Euro und das, was die Abegordneten aus dem Einkommen aus ihrem zweiten Beruf erzielen, den sie natürlich nebenher ausüben dürfen. Die Wähler sollten bei der nächsten Bundestagswahl 2009 nicht so vergesslich sein;-)
Hunger, das ist Zwang zur Nahrungsaufnahme, wenn der Energie- und Kalorienbedarf nicht mehr gedeckt ist. Hunger ist ein Regulativ für die Funktionstüchtigkeit unseres Körpers.
Appetit hingegen ist von Lust bestimmt. "Unter Appetit (lat. appetitus cibi – Verlangen nach Speise, v. adpetere = begehren) versteht man einen psychischen Zustand, der sich durch das lustvoll geprägte Verlangen, etwas Bestimmtes zu essen, auszeichnet. Damit unterscheidet er sich als psychologisches Phänomen von dem in erster Linie physiologischen Gefühl des Hungers. Das Gegenteil von Appetit auf eine Speise ist Ekel." (vgl.Wikipedia)
Folglich wären die Diätenerhöhung nicht von hungrigen Parlamentariern gesteuert, sondern man hatte einfach Appetit auf mehr. Hunger ist das Bedürfnis, irgendetwas zu essen, um satt zu werden. Appetit ist wählerischer und hat sich vom Hungerzentrum befreit. Die Gastronomie wäre ohne Appetit gar nicht vorstellbar, ebenso die Schokoladenindustrie. Appetit, das sind Schmacht und Gelüste. Um diese zu bändigen, machen viele, vornehmlich Frauen, eine Diät, um ihren Körper wieder in Form zu bringen. Das geschieht aber meist freiwillig und hat auch nichts damit zu tun, dass wir gesagt bekommen, dass wir den Gürtel enger schnallen müssen, sondern fast auschließlich damit, im Sommer am Strand eine makellose Figur abgeben zu können.
Hunger, das kennen wir aus den Ländern der Dritten Welt, ist Armut, Appetit dagegen Reichtum.
Das Zitat von F.W Nietzsche (1844-1900): "Die edelsten Rennpferde sind mager, bis sie von ihren Siegen ausruhen dürfen." trifft eher auf Models zu.
Das von Alphonse Allais (1855-1905): "Das Geld ist ein vorzügliches Mittel, um Armut zu ertragen." würde zwar nicht zu unserer Theorie, aber zu unseren Politikern passen.
Nur gut, dass wir momentan Sonne satt haben und das auch noch ganz kostenlos. Immerhin. Also schnell zugreifen, solange es reicht. Kommt gut in den Tag!






Kommentare
So, 11.05.2008 21:55
Herzlichen Glückwunsch und all es G [...]
So, 11.05.2008 16:40
Hallo Lucki, wie klein die Blo gger [...]
So, 11.05.2008 11:02
Hallo Lucki, ein herrliches Wor [...]
Fr, 09.05.2008 10:54
Huhu lieber Lucki :) dass e s ei [...]
Fr, 09.05.2008 00:06
Die Gänseblümchen (neben Margr itli [...]