Donnerstag, 2. Februar 2006
Ein großer Teich war zugefroren
Ein großer Teich war zugefroren
Ein großer Teich war zugefroren;
Die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
Durften nicht ferner quaken noch springen,
Versprachen sich aber, im halben Traum:
Fänden sie nur da oben Raum,
Wie Nachtigallen wollten sie singen
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz
Nun ruderten sie und landeten stolz
Und saßen am Ufer weit und breit
Und quakten wie vor alter Zeit
Johann Wolfgang von Goethe

Mögest du warme Worte haben
an einem kalten Abend,
Vollmond in einer dunklen Nacht
und eine sanfte Straße
auf dem Weg nach Hause ...
Altirischer Segenswunsch
Euch allen noch einen schönen Donnerstag, bald geht's wieder ins Wochenende. Das Wetter bei uns naßkalt, grau in grau, so richtig uselig, ideal, um sich einen Schnupfen einzufangen. Zieht Euch warm an...smile
Mittwoch, 1. Februar 2006
Der Schlüssel zum Herzen
Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.
Hermann Bezzel (1861-1917)


Das Wahre suchen und das Reine anstreben, das Schöne und Edle lieben und bewahren, das Gute üben, soviel man kann: in dem allen liegt Zufriedenheit und wahres Glück.
J. Lüsen
Euch allen ein schönes Bergfest in der Mitte der Woche und bleibt gesund.
Und hier der Witz zum Bergfest:
Drei ältere Damen unterhalten sich auf dem Markt. Fragt die eine: "Was machen denn ihre Söhne eigentlich?" Antwortet die erste: "Meiner ist Besitzer von fünf Tankstellen." Sagt die zweite. "Meinem gehören zehn Hotels. Und was macht Dein Sohn?" Antwortet die dritte: "Mein Sohn ist schwul geworden und hat zwei Freunde - der eine hat fünf Tankstellen, der andere zehn Hotels."
Dienstag, 31. Januar 2006
Kufenflitzer
Schön war es im TV anzusehen wie am Wochenende viele Spaziergänger, Rodler und Schlittschuläufer über den sonnenüberfluteten Königssee bei Berchtesgaden gingen. Das hatte es schon lange nicht mehr gegeben.
Ein Wintervergnügen, das es auch jahrelang auf den hiesigen Teichen in den Stadtparks lange nicht mehr gab. Das kann aber auch sehr gefährlich sein, so warnt die städtische Feuerwehr. Man solle abwarten bis die Behörden Teiche und Seen zum Betreten freigegeben haben. Die Tragfähigkeit der Eisdecke sei nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen. Zudem bewegen sich die Tagestemperaturen seit Sonntag wieder über dem GEfrierpunkt. Also Vorsicht ist geboten.

Vom Büblein auf dem Eis
Gefroren hat es heuer
Noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
Und spricht zu sich ganz leis:
Ich will es einmal wagen,
Das Eis, es muß doch tragen. -
Wer weiß?
Das Büblein stapft und hacket
Mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
Und krach! schon bricht's hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt,
Als wie ein Krebs und zappelt
Mit Arm und Bein.
O helft, ich muß versinken
In lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muß ertrinken
Im tiefen, tiefen See!
Wär nicht ein Mann gekommen,
Der sich ein Herz genommen,
O weh!
Der packt es bei dem Schopfe
Und zieht es dann heraus.
Vom Fuße bis zum Kopfe
Wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
Der Vater hats geklopfet
Zu Haus.
Friedrich Güll (1812 - 1879); entstanden 1827
Ich wünsche Euch einen schnee- und eisfreien Wochenstart, kein Eiskratzen und durchdrehende Räder. Passt einfach gut auf Euch auf!
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Niemand kann ehrlichen Herzens versuchen, einem anderen zu helfen, ohne sich selbst zu helfen.
Ralph Waldo Emerson (1803-1882)
Naive Malerei 'Winterlandschaft'
Haupsächlich male ich ja Aquarelle, nur ein einziges Mal habe ich mal ein Bild in Öl gemalt und zwar diese bunte Winterlandschaft im Stil der naiven Malerei 1983 in einem Herbsturlaub auf der Insel Sylt, wo es fast täglich in Strömen geregnet hat. Signierung ist auf dem Pferdeschlitten recht schlecht zu erkennen. Es ist auch nicht sonderlich groß, sondern misst ohne Rahmung nur 14x10 cm.

Montag, 30. Januar 2006
Warum Frauen schneller frieren ...
Im Vergleich zum Mann - ja! Die Ursache: der weibliche Körper besteht nur rund 25 Prozent aus Muskeln, Männer haben bis zu 40 Prozent. Und Muskeln dienen uns als körpereigene Heizung: Durch Bewegung erzeugen sie Wärme, die alle Teile des Körpers aufwärmt. Mehr Muskeln bedeuten also gleichzeitig eine höhere Wärmeproduktion. Hinzu kommt: Die Haut einer Frau ist um ein siebtel dünner -weswegen ihre Rezeptoren bei Kälte früher Alarm schlagen.
Deshalb tragen Frauen auch sicherlich wärmende Pelzmäntel.;-)

Lebenspausen. Pausen sind auch in der Musik integraler Bestandteil des Rhythmus - so wichtig wie die Noten selber.
Euch allen noch einen angenehmen Start in die neue Woche. Macht's gut!
Ist der Schnee tatsächlich weiß?
Sonntag, 29. Januar 2006
Winterspaziergang
Wie an fast jedem Sonntag , so auch heute, machen wir immer zur Mittagszeit einen kleinen Spaziergang. Die Sonne scheint zwar heute wunderschön, der Himmel zeigt ein strahlendes Blau, dennoch gibt es Minusgrade, die aber noch gut zu ertragen sind. Und so ein kleiner Rundgang tut Mensch und Tier immer recht gut. Nur gut verpackt sollte man schon sein.
Winter
Die Kälte kann wahrlich brennen
Wie Feuer. Die Menschenkinder
Im Schneegestöber rennen
Und laufen immer geschwinder.
Oh, bittre Winterhärte!
Die Nasen sind erfroren,
Und die Klavierkonzerte
Zerreißen uns die Ohren.
Weit besser ist es im Summer,
Da kann ich im Walde spazieren,
Allein mit meinem Kummer,
Und Liebeslieder skandieren.
Heinrich Heine
Nun die Klavierkonerte zerreißen uns nicht die Ohren. Im Mozartjahr läuft heute auf dem Plattenteller eine CD von den schönsten Werken von W.A. Mozart (Jubiläumsusgabe). Sie erinnert mich sehr an meine Klavierstunden vor mehr als vierzig Jahren. Mozart gehörte einfach zum Repertoire jedes Pianisten.
Schneebedeckt kann man die Landschaft im Revier nicht nennen, aber so eine kleine dünne Decke ist hier und dort, vor allem im geschützten Wald noch immer zu sehen und die Seen sind zum Teil zugefroren.

Euch allen noch einen schönen Sonntag, vielleicht zieht's Euch ja auch an die winterliche Luft. Bei uns gibt es nachher zwar kein typisches Sonntagsessen , sondern einen zünftigen Grünkohleintopf. Das schmeckt bei diesen Temperaturen und wärmt gut auf.
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Liebe ist der Kompass zum Glück.
Deutsches Sprichwort






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