Donnerstag, 3. August 2006
Pläuschchen
Ich habe mich über den Anruf gefreut. "Hallo, schön dass ich Dich antreffe," flötete die weibliche Stimme. Und dann erzählte die Dame von ihren Ferien, wen sie dort getroffen habe, was sie alles unternommen habe.
Sie ließ sich kaum in ihrem Erzähl- und Wortschwall unterbrechen. Bis ich endlich einmal dazwischen kommen konnte: Hier sei Lucki ...Wieso Lucki, meinte sie, sie habe bei Heinz, ihrem Freund, angerufen!
Der war ich nicht, also legte sie sofort auf. Schade, sie hätte sonst vielleicht noch viel mehr erzählt ...
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Dass Frauen auch viel mehr reden als Männer, belegt allein die Tatsache, dass es unmöglich ist, auf diesem Planeten zwei Anglerinnen beim Fischen zu finden.
Mittwoch, 2. August 2006
...ist denn schon wieder Weihnachten?
Der Tag nach einer Reise ist irgendwie immer mit ein bisschen Rödelei verbunden. Einkaufen, Terminkalender checken, Post durchsehen, Bankgeschäfte erledigen, den Lieben wieder "Guten Tag" sagen etc.
Erschrocken war ich allerdings über die Temperaturen hierzulande. Wenn man aus wärmeren Gefilden kommt, dann ist die gefühlte Kälte hier schon winterlich ...smile. So richtig weiß man auch nicht, was man anziehen soll ...Pullover? oder doch nicht. Da war es in der letzten Zeit doch viel einfacher. Morgens Badeshorts an, abends wieder aus. Aber nach New York sehne ich mich auch nicht. Dort wurden heute über 45 Grad Hitze gemessen, so dass selbst die Klimaanlagen glühten und ausfielen. Schöne Bescherung! Da sing ich lieber: "Ich war noch niemals in New York ..."
Gerade geht hier wieder ein kräftiger Schauer nieder, der sicherlich für noch mehr Abkühlung sorgt, aber eigentlich haben wir doch noch Sommer und die Sonne gebucht ...lach. In manchen Blogs habe ich auch schmunzelnd zur Kenntnis genommen, dass man mit Winterbildern und -gedichten Kühlung herbeisehnte, sogar vom Weihnachtsmann war zu lesen. Dass dies aber durchaus Realitätsbezug hat, zeigte mir schnell ein Zeitungsartikel aus der Lokalpolitik ...
Bei gefühlten 45 Grad befasste sich der Hauptausschuss in GEÂ in diesen Tagen mit Weihnachtsmärkten. Nicht, um sich innerlich abzukühlen, sondern um den Markt für dieses Jahr vorzuverlegen. Die weihnachtlichen Konsum- und Fressmeilen sollen - anders als 2002 beschlossen - doch schon vor Totensonntag öffnen können.
Zwar teilte man grundsätzliche Bedenken der Ev. Kirche, so die Begründung. Aaaber: Angesichts der frühen Weihnachtsmarkteröffnung in anderen Städten könne man mit Rücksicht auf den Handel nicht anders handeln.
Lebkuchen, Spekulatius und Glühwein wurden jedoch im Hauptausschuss (noch) nicht gereicht.
Dienstag, 1. August 2006
Home again ...
Für uns geht es nun heute wieder Richtung Heimat, verlassen mit einem weinenden und einem lachenden Auge die Ostsee und freuen uns auch wieder auf Gelsenkirchen. Irgendwann muss auch mal wieder Schluss sein mit dem "Vagabundenleben".
Wir werden uns an das heimatliche Klima und an die kommenden Arbeitswochen wohl oder übel gewöhnen müssen;-)). Rückblickend kann man jedoch sagen, es war wieder einmal eine sehr schöne Zeit ...
Dies ist hier ist aber nicht unser Reisemobil, obwohl es ganz lustig ausschaut und Platz für all die Geburtstagsgeschenke hätte ...lach. Nein, es macht hier nur ein bisschen Werbung für "Luckilucki"  ...

Wer sich auch seinen eigenen Reklame-Van herstellen möchte, der surft zu "Moving Truck Sign Generator". Viel Spaß!
Macht's gut, und wir wünschen allen noch einen gelungenen Wochen- und Monatsauftakt.
Montag, 31. Juli 2006
Wieder ein Geburtstag ...
...nur - heute ist es mein eigener, ja irgendwann muss man sich ja outen!
Aber es wird sicherlich nichts Spektakuläres stattfinden, von meiner Warte aus gesehen, aber vor Überraschungen ist man ja nie sicher ...lach. Fest steht jedenfalls, dass wir uns heute Abend in einer schicken Gastronomie kulinarisch verwöhnen lassen werden. Tagsüber lockt sicherlich die See, der Strandkorb und ein Spaziergang entlang der Dünen, dann muss es auch wieder gut sein mit den Aktivitäten ...smile. Vielleicht, das fällt mir gerade so ein, könnten wir auch ein bisschen mit dem Boot entlang der Küste schippern. Einen Bordhund haben wir ja dabei und alles Übrige wird sich finden.
Wer etwas mehr über das Profil des Geburtstagskindes, wie Sternzeichen, Namensherkunft oder berühmte Persönlichkeiten, die heute auch an diesem Tage geboren wurden, erfahren möchte, der klickt mal [hier].

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Du weißt nicht, was der Abend bringt.
Varro Marcus Terentinus (116-27 v. Chr.) römischer Kulturhistoriker
Sonntag, 30. Juli 2006
Sommerbad
Harald Schmidt sagte neulich in seiner Show zum augenblicklichen lang anhaltenen Hoch über Europa: "Die Journalisten sind natürlich neugierig. Man hat die Experten gefragt: 'Immer diese Überschwemmungen, immer diese Gewitter, immer dieses Hochwasser; dann immer diese Gluthitze, die unerträgliche Sonne, immer dieses verdammt herrliche Sommerwetter. Woran liegt es?' Und die Experten haben gesagt: 'Am Wetter.'"
Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen. Vielleicht noch ein kleines Gedicht von Wilhelm Busch:
In Sommerbäder
Reist jetzt ein jeder
Und lebt famos
Der arme Doktor
Zu Hause hockt er
Patientenlos.
Von Winterszenen
Von schrecklich schönen
Träumt sein Gemüt
Wenn, Dank der Götter
Bei Hundewetter sein Weizen blüht ...
Ja da träumt doch glatt jedermann, wie hier im Seebad Kellenhusen, mal in der Schlange für den Eismann anzustehen.
Euch allen noch einen geruhsamen Sonntag und passt auf Euch auf!

Übers Wochenende findet hier das 20. traditionelle Seebrückenfest mit Feuerwerk statt. Viele Live-Kapellen geben hier ihre Konzerte und 'beschallen' die Kurgäste von morgens bis in den Abend. Langeweile ist für uns ein Fremdwort.

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling,
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume
muß man auch haben.
Hans Christian Andersen, (1805 - 1875)
Samstag, 29. Juli 2006
Meeresstrand & Orangensalat
Meeresstrand
Ans Haff nun fliegt die Möwe,
Und Dämmerung bricht herein;
Über die feuchten Watten
Spiegelt der Abendschein.
Graues Geflügel huschet
Neben dem Wasser her;
Wie Träume liegen die Inseln
Im Nebel auf dem Meer.
Ich höre des gärenden Schlammes
Geheimnisvollen Ton,
Einsames Vogelrufen -
So war es immer schon.
Noch einmal schauert leise
Und schweiget dann der Wind;
Vernehmlich werden die Stimmen,
Die über der Tiefe sind.
Theodor Storm, entworfen wahrscheinlich im Jahre 1853 in Potsdam

In diese sommerlichenTage passt auch noch ein mallorquinisches Dessert-Rezept, das den maurisch/arabischen Einfluss dieser Küche deutlich macht ...
Orangensalat mit Datteln und Zimt
Zutaten für 4 Personen: 4 Orangen, 2 Teelöffel Zimt, 100 g Datteln, in feine Streifen geschnitten, dazu frische Minzeblätter zum Garnieren.
... und so wird's gemacht: Die Orangen mit einem Messer bis zum Fruchtfleisch schälen, dabei auch die weiße Haut entfernen. Anschließend das Fruchtfleisch filettieren bzw. in dünne Scheiben schneiden. Die Orangenscheiben auf einem Teller anrichten, mit Puderzucker und Zimt bestäuben. Daür den Puderzucker durch ein Sieb streichen. Anschließend die Dattelstreifen über die Orangen streuen. Die Teller abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Zum Servieren dann mit Minzeblättern garnieren. Lecker und geht schnell!
Euch allen noch einen erholsamen Samstag und ein wunderschönes Wochenende.
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Was es auch Großes und Unsterbliches zu erstreben gilt: Dem Mitmenschen Freude machen, ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.
Peter Rosegger (1843-1918)
Freitag, 28. Juli 2006
Richtung Ostseestrand
Ich hatte es ja schon angekündigt – "Reisedauerstress". Heute sind wir in Richtung Ostsee, genauer nach Kellenhusen, um meinen dort wohnenden Bruder zu besuchen. In der Kindheit haben wir dort schon ein paar Mal die Sommerferien verbracht. Kellenhusen ist ein kleines verträumtes Städtchen, wo hauptsächlich Familien mit Kindern oder auch Senioren Urlaub machen. Eigentlich nichts Spektakuläres, ich weiß auch nicht einmal ob es dort so etwas wie eine Disco gibt, wohl aber Kurkonzerte....smile.
"Langweilig wird's bei uns nie!" verspricht die Tourismusindustrie entlang der gesamten Ostseeküste der Lübecker Bucht. In der Tat gibt es hier Freizeitangebote und Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle.
Wie kein anderes Ostseebad liegt das ehemalige Fischerdorf Kellenhusen eingebettet zwischen Wald und See. Der 600 Hektar große Kellenhusener Forst ist das größte zusammenhängende Waldgebiet an Ostsee und Nordsee. Kellenhusen liegt am nördlichen Ausgang der Lübecker Bucht. Eltern und Kinder fühlen sich hier besonders wohl. Der überschaubare Ort und die verkehrsarme Umgebung lassen viel Freiraum zum Spielen, Tollen und Entdecken am Strand und im Forst.
Maritime Frischluft, tolle Gastfreundschaft, eine gemütliche, familiäre Atmosphäre, viele attraktive Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele sowie kulinarische Genüsse der prämierten Küche zeichnen diesen sympathischen Ferienort zwischen Wald und Wellen aus. Mehr über die Ostseebäder könnt ihr auf unserer Website Ostseewellen lesen.
Im Bild ein Blick auf den Leuchturm von Kellenhusen.

Man darf am Wetter nie verzweifeln,
solange noch ein blauer Fleck am Himmel steht.
Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860)






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