Freitag, 25. Dezember 2009
Heute träume ich ..
von einer wunderschönen, knusprigen, festlichen Gans. Ganz getreu dem Motto ...
Frohe Weihnacht!
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Wenn du fragst bedenke, wohin die Antwort dich führt.
Mark Twain (1835-1910), Schriftsteller
Samstag, 21. November 2009
Volles Programm
Bei herrrlichem Sonnenschein habe ich heute ein volles Programm. Zunächst gilt es wieder einmal beim Weihnachtsmarkt des Kräuterexpress die Gäste zu bewirten. Grünkohl steht auf dem Speisenplan. Meine Frau Brigitte kümmert sich dort um weihnachtliche Geschenkartikel ...
... und diese Mannschaft hier um das leibliche Wohl der Besucher.
Wie immer geht der Erlös an das Erler Kinder- und Jugendhaus. Mit 1000 Euro konnten wir das Heim vom jüngsten Kartoffelfest unterstützen. Mal schaun, was der Tag heute bringt. Anschließend muss ich mich dann schnell auf den Weg machen, um 'Auf Schalke' das Spiel gegen Hannover 96 zu sehen. Busy Day!

Sonntag, 5. Juli 2009
Lecker, lecker, lecker
Man braucht nicht viel zu einem gelungenen Sommermahl ...

Aioli ...

ein bisschen Brot ...
... und ein paar Gambas.
So schmeckt der Sommer!
Samstag, 21. Februar 2009
Rock´n´Rollmops
Nicht am "Hungertuch nagen" sollte man während der Karnevalszeit, denn dann steigt der Alkohol zu schnell ins Blut und man hat dann schnell so manchen Witz und manche Pointe einfach versoffen. Das Gehirn kriegt einfach nicht mehr die feinsinnigen Wortspiele und den dahinter verborgenen Humor mit.
Die Redewendung "am Hungertuch nagen" geht übrigens auf einen alten Kirchenbrauch zurück. Um 1000 n. Chr. trennte man in der Fastenzeit den Altarraum vom übrigen Bereich mit einem schlichten Tuch. Weil es nur wegen der strengen Fastenzeit hing, nannte man es erst "Schmachtlappen", später wurde "Hungertuch" daraus.
Mein Freund Heinrich Wächter, Fernsehkoch und Chef des Köcheclubs GE, hat für die Karnevalszeit einen besonders leckeren Hit komponiert: den Rock´n´Rollmops. Der wird zwar offiziell erst am kommenden Mittwoch zusammen mit dem Rockorchester Ruhrgebeat um 18.00 Uhr in der Skihütte bei Essen on Ice auf dem Kennedyplatz präsentiert, aber ich wollte meiner geneigten Leserschaft diesen Leckerbissen nicht vorenthalten.
Der Rock´n´Rollmops besteht aus einem dünnen Pfannkuchen mit Frischkäse, marinierten Lachsscheiben, Rauke, Salatgurke und Wasabi (scharfe Meerettichpaste).
Fest gerollt und in 4 cm dicke Scheiben geschnitten, werden diese Zutaten
aufgespiesst - Fertig ist der Rock´n´Rollmops als Lolly.
Garniert wird der pfiffige Pfannkuchen mit einem eigens komponierten Song,
erstmals live vorgetragen von Sängern des Rockorchesters. Vielleicht findet auch ihr Gefallen an diesem leckeren Snack am Stiel!
Euch allen noch einen tollen Samstag, ob mit Helau oder Alaaf oder dem Rock´n´Rollmops! Macht's gut!
... und denkt daran ...
Schnaps, das war sein letztes Wort
Dann trugen ihn die Englein fort ...
Mittwoch, 21. Januar 2009
Die Currywurst feiert ihr 50jähriges Jubiläum
Sie ist zwar nicht unbedingt ein Sonntagsessen, eher ein Arbeiteressen und ein Kult im Revier allemal, die Currywurst.
Currywurst ist eine gebratene Brüh- oder Bratwurst, die meist geschnitten mit einer Ketchupsoße und Currypulver serviert wird. Die übliche Beilage sind Brötchen oder Pommes Frites.
Die Erfindung der Currywurst wird zumeist Herta Heuwer zugeschrieben, die erstmals am 4. September 1949 an ihrem Imbissstand an der Ecke Kant-/Kaiser-Friedrich-Straße in Berlin-Charlottenburg gebratene Brühwurst mit einer Soße aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestershiresauce und weiteren Zutaten kreiert und verkauft hat. 1959 ließ sie den Namen ihrer Soße, "Chillup", als Marke schützen. Am 21. Januar 1959, ließ sie ihr Saucenrezept unter der Nummer 721319 beim Münchner Patentamt als Marke eintragen. Seit 2003 befindet sich am ehemaligen Standort eine Gedenktafel zu ihren Ehren.
Von den Menschen hier im Revier wiederum wird Berlin als Ursprungsort stark angezweifelt.
Die Currywurst wird regional unterschiedlich zubereitet. Die Bandbreite zeigt ein Vergleich zwischen der "Berliner" und der "rheinischen Currywurst":
Die erste Berliner Currywurst war eine mit Pelle (berlinerisch für Darm)! - Die Würste mit Darm sind gepökelte und leicht geräucherte Brühwürste aus fein gemahlenem Schweine- und teilweise auch Rindfleisch. Sie ähneln einfachen Bockwürsten. Zum Würzen wird zuerst das Currypulver gestreut. Auf Wunsch werden noch Cayennepfeffer (Bestellung: "scharf" oder "extra scharf") oder zerstoßene Chilischoten (Bestellung: "mit Körnern" – wegen der Samen der Chilischoten) hinzugefügt. Auch die Zugabe von Worcestershiresauce oder "scharfen Zwiebeln" (gehackten rohen Zwiebeln mit Chili) ist ein üblicher Wunsch.
Im Ruhrgebiet und seiner Umgebung wird Currywurst aus Bratwurst hergestellt, ist also nicht gepökelt und geräuchert, aber kräftiger gewürzt. Zum Zerschneiden dient häufig ein Gerät mit mehreren Klingen, das sie mit einer Handbewegung zerkleinert, oder eine an einen Fleischwolf erinnernde Maschine, die mit einem rotierenden Messer arbeitet.
Dabei wurde sie zu einer Ikone der Alltagskultur, über deren ordnungsgemäße Auswahl der Zutaten und ihrer Zubereitung große Meinungsunterschiede herrschen, die von Anhängern der Currywurst lustvoll diskutiert werden.
Hier mal ein spezial Saucenrezept:
1 EL Öl erhitzen, 125 gr Tomatenmark darin andünsten, 3 EL Currypulver und 1 TL Cayennepfeffer unterrühren, 250 ml Orangensaft (ohne Fruchtfleisch), 1 TL gekörnte Brühe und 2 Stern-Anis dazugeben. Zwei Minuten köcheln lassen, dann mit Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken.
Die süß-scharfe Sauce reicht für sechs Rostbratwürste und schmeckt himmlisch.
Selbst Herbert Grönemeyer hat sich in den 80ern der sagenumwobenen Currywurst im Revier angenommen und ihr einen verdienten Ehrenplatz in seinem Song-Repertoire eingeräumt ...
"gehse inne stadt
wat macht dich da satt
'ne currywurst
kommse vonne schicht
wat schönret gibt et nich
als wie currywurst
mit pommes dabei
ach, dann gebense gleich zweimal currywurst
bisse richtig down
brauchse wat zu kaun
'ne currywurst ".....
Auch Kommissar Schimanski ernährte sich von Currywurst, und seine Kölner Kollegen Ballauf und Schenk haben schon so manchen Fall an ihrer Stammcurrywurstbude am Rhein gelöst.
Selbst Ehemalige meines Gymnasiums reisen z.B. extra aus weiter Ferne an, um in Buer am Goldbergplatz bei "Jansen" ihren Currywursttraum zu verwirklichen, und das ist schon über 40 Jahre her als wir hier auf den Geschmack gekommen waren.
Happy Birthday Currywurst im Revier!!
Montag, 13. Oktober 2008
6. Erler Kartoffelfest
Auch in diesem Jahr gab es im Rahmen des 6. Erler Kartoffelfests wieder einen Tag der "Offenen Tür" beim "Kräuterexpress".
Zu bestaunen und probieren gab es Kräuter, Tees und Gewürze aus aller Welt. Das reichhaltige Angebot wurde mit einer Scheune voller Geschenkartikel, Dekomaterial und Wohnaccessoires sowie weiteren Info- und Verkaufsständen abgerundet.

Wie es bereits Tradition ist beim Kräuterexpress, servierte der Gelsenkirchener Köche-Club mit Lucki - passend zum Anlass - eine "Erler Kartoffelsuppe". Dazu gab es die bei den Gästen immer sehr beliebten Reibekuchen.
Das Team des Kräuterexpress verwöhnte seine Kunden gewohnt gut und lecker mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.
Der Reinerlös wird natürlich wieder an das Kinder- und Jugendhaus im Stadtteil gespendet. Dadurch wird den Kindern so mancher kleiner Urlaub ermöglicht. Zuletzt überreichte der Kräuterexpress 1600 Euro an das Kinder- und Jugendhaus und auch zu Ferienbeginn eine Torwand, die shayanna aus dem Gewinn beim Fotowettbewerb des Kulturhauptstadtbüros gewonnen und anschließend gesponsort hatte.
Euch allen einen herbstlich sonnigen Wochenstart!
Sonntag, 28. September 2008
Vogel abgeschossen
Gestern am späten Abend erreicht uns noch eine frohe Botschaft. Das von Brigitte eingesandte Wettbewerbsbild zum 26. Tierwettbewerb der Fotoholiker mit dem Titel "Wer knipst denn da?" wurde von den Mitglieder der Fotocommunity zum Siegerbild gewählt und erhielt 21 Stimmen, das sind 24,42%.

Kurios ist die Entstehungsgeschichte. Über den Winter hatten wir Meisenringe aufgehängt, nicht nur um die posierlichen Tierchen zu füttern, sondern auch in der Hoffung mal ein schönes Meisenfoto zu "schießen". Doch da hatten ich mich schwer getäuscht, die Meisenringe wurden durch den milden Winter gar nicht angenommen, gar ignoriert. In den Osterferien waren wir bekanntlich auch an der Ostsee, wo wir morgens regelmäßig Minusgrade hatten, und es sogar teilweise geschneit hat. Am Karfreitag fuhren wir zum Kaffeetrinken zu unserem Lieblinglokal "Vogelsang". Und siehe da, dort tummelten sich auch viele Meisen, die ich natürlich irgendwie ablichten wollte. Dafür bin ich auch über matschige Äcker gestiegen, immer in der Hoffnung mal ein Vögelchen schön vor die Linse zu bekommen. Was tut man nicht alles für einen guten Schnappschuss. Die Ausbeute war aber eher mager, dafür die Schuhe umso dreckiger.
Beim Betreten des Lokals gab ich Brigitte auch meine Kamera mit, während ich derweil auf der Toilette versuchte, mein Schuhwerk vom gröbstem Schlamm zu befreien. Nach meiner Rückkehr sah ich ein süffisantes Grinsen im Gesicht meiner Frau, die mir erklärte, dass in dem Rosenbusch vor dem Fenster ein reges Treiben von Meisen stattfindet, sie habe schon einmal ein paar Aufnahmen gemacht und ich solle doch mal nachschauen, ob da was Brauchbares dabei sei. Als ich das bunte Treiben der Meisen direkt vor unserem Tisch, nur durch die Fensterscheibe getrennt, sah, war mein Instinkt geweckt. Ein Bild nach dem anderen wurde gemacht. Die Kohlmeisen gaben sich in dem Rosenstrauch die Klinge in die Hand, das Licht stimmte, alles wie auf dem Präsentierteller. Solche Gelegenheit bekommt man nur einmal, dachte ich, ließ die Digi klicken und hatte Brigittes Frage schon wieder vergessen. Erst nach Durchsicht der Bilder fiel mir auf, dass Brigitte ein Blaumeisenpäärchen in allen möglichen Posen abgelichtet hatte, ich dagegen nur die "Schwarzen". "Blaumeisen waren auch da", fragte ich. "Ja die ganze Zeit wie Du zur Toilette warst, habe ich dir doch gesagt". Nun ja, was sollte ich da antworten, bei mir waren keine Blaumeisen mehr;-))
Die Auswertung später auf dem Hotelzimmer zeigte dann, dass Brigitte das Blaumeisenpäärchen wunderbar in allen Posen eingefangen hatte. Es machte den Eindruck als hätten sie sich förmlich nur für sie ins rechte Licht und Bild gerückt. Gelungen, gut und schön! Da sah ich mit meinen Kohlmeisen alt aus. Die Bilder waren zwar auch nicht schlecht, aber wie gesagt: es waren keine Blaumeisen!
Im August hatte Brigitte dann das Bild für den Tierwettbewerb eingerreicht und wurde damit klarer Sieger. jetzt dürft ihr noch raten wen sie auf den zweiten Platz verwiesen hat. Richtig! Lucki persönlich mit einem Bild von Xmas. Der Meister vom Lehrling geschlagen....smile. Das ist der Stoff aus dem die Träume sind.
Belohnt wurde Brigittes Erfolg mit einer schönen Gewinnergrafik ...
Ja, so ist das mit den Schicksalsmächten, dem Glück des Anfängers, aber auch des Tüchtigen, der die Situation schnell erkannt und beim Schopfe gepackt hatte. Herzlichen Glückwunsch zum Siegerbild, liebe Brigitte und zu diesem ganz persönlichen Erfolg!!!







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