Dienstag, 13. Februar 2007
Besuch von Olaf Thon (Schalke 04)
Olaf Thon hält neuen Bildungsgang für eine tolle Sache
Ich schreibe ja eigentlich wenig über meine beruflichen Angelegenheiten, aber gestern bekamen wir Besuch von Olaf Thon , ehemaliger Weltmeister 1990, UEFA Pokalsieger 1997, und Deutscher Meister mit dem FC Bayern München 1989 und 1990, nun Mitglied des Aufsichtsrates von Schalke 04.
Anlass war die Vorstellung eines neuen sehr interessanten Bildungsganges an unserem Berufskolleg in GE.
"Sportliche Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern, berufliche Grundlagen schaffen und zusätzlich das Abitur erlangen - eine ideale Kombination", stellte Olaf Thon fest, der am Montag, 12.02.007 das Berufskolleg Königstraße besuchte. Der Grund für diesen Ausflug in längst vergessene Schülertage war natürlich ein sportlicher. Denn am Berufskolleg Königstraße dreht sich demnächst einiges um den Sport. Die zukünftigen Schülerinnen und Schüler der dortigen gymnasialen Oberstufe können dann ihr Abitur "bauen" und sich gleichzeitig zur Freizeitsportleiterin / zum Freizeitsportleiter ausbilden lassen.
"Hoch interessant" fand dies auch der ehemalige Nationalspieler, der sich über die Unterrichtsinhalte, sowie die Praktika und Zusatzqualifikationen informieren ließ. Die Leistungskurse Sport und Biologie stellen die zentralen Fächer der Ausbildung dar. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Fächer Methodik/Didaktik des Sports, Erziehungswissenschaften und allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Englisch, Mathematik etc. Mit medicos.AufSchalke und Gelsensport haben im Vorfeld schon einige Kooperationsgespräche stattgefunden. Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit wurden gestern angedacht. Thon ist sich sicher: "Das ist eine tolle Sache für Gelsenkirchen" und versprach, z.B. durch einen Trainings- und Informationstag unter seiner Leitung, mit den zukünftigen Schülern und Lehrern weiter in Kontakt zu bleiben.
Zu meiner Schulzeit, da gab es noch nicht solch interessante Bildungsmöglichkeiten, schon erst recht nicht gekoppelt mit einer Berufsausbildung.
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Gute Eisen macht man nicht zu Nägeln, gute Menschen nicht zu Soldaten.
Sprichwort aus China
Montag, 12. Februar 2007
Siegerbilder
Am späten Abend erreichten mich gestern noch erfreuliche Nachrichten. Bei dem Fotowettbewerb der Fotoholiker in der Rubrik Nahaufnahmen erzielte ich mit dem Bild "Herbsttropfen" den 1. Platz.

Es war die erste Teilnahme an einem Makrowettbewerb, weil mir vorher auch die Ausrüstung dazu fehlte. Das Bild habe ich nachmittags bei einem Herbstspaziergang am 07.11.2006 gemacht. Mir gefielen die Blattstruktur, die leuchtenden Farben durch die Nachmittagssonne und der Lupeneffekt des Tropfens. An ein Wettbewerbsfoto habe ich damals nicht gedacht, jedoch wollte ich mit dem neuen Objektiv ein paar Aufnahmen zu Testzwecken machen. Test bestanden, oder?Â
Dafür gab es dann noch diese schöne Siegergrafik ...

Auch dieses Bild hat sich wacker geschlagen ...

...immerhin landete es noch auf dem 3. Rang in der Rubrik Pflanzen. Dies ist schon ein älteres Bild und wurde am 20.03.2005 noch mit meiner alten Casio aufgenommen. Nehmen wir sie als Frühlingsboten...ganz in Weiß. Größere Aufnahmen der Bilder findet Ihr in der GE-larie.
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Wir müssen nicht glauben, dass alle Wunder der Natur nur in anderen Ländern und Weltteilen seien. Sie sind überall. Aber diejenigen, die uns umgeben, achten wir nicht, weil wir sie von Kindheit an, täglich sehen.
Johann Peter Hebel (1760-1826)
In diesem Sinne haltet die Augen auf und einen guten Start in die karnevalistische Woche.
Sonntag, 11. Februar 2007
Wenn sanft Du mir ...
Ein Fest der Liebe naht, der Valentinstag am kommenden Mitwoch. Deshalb habe ich heute mal ein kleines Liebsgedicht von Detlev von Liliencron für Euch ausgesucht und wünsche Euch damit einen charmanten Sonntag.
Wenn sanft Du mir ...
Wenn sanft du mir
im Arme schliefst, ich deinen Atem hören konnte,
im Traum du meinen Namen riefst,
um deinen Mund ein Lächeln sonnte -
Glückes genug.
Und wenn nach heißem, ernstem Tag
du mir verscheuchtest schwere Sorgen,
wenn ich an deinem Herzen lag
und nicht mehr dachte an ein morgen -
Glückes genug.
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Die Liebe überwindet den Haß wie das Licht die Finsternis.
Martin Luther King

Auch so kann Zuneigung und Liebe aussehen ...smile
Samstag, 10. Februar 2007
Schalker Träume ...
Schalke 04 ist Verfolger Werder Bremen an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga mit dem sechsten Sieg in Serie weiter enteilt. Darf Schalke nun vom Titel träumen?
Nach dem Erfolg im Gipfeltreffen an der Weser (2:0) gewannen die Königsblauen auch gegen Hertha BSC Berlin mit 2:0 (0:0). Nationalstürmer Kevin Kuranyi (64.) und Peter Lövenkrands (75.) erzielten die Treffer für die Königsblauen, die den Vorsprung vor den Bremern auf nunmehr sechs Punkte ausgebaut haben. Wie immer war die Arena ausverkauft. Die Hanseaten erlebten in Stuttgart mit einem 1:4 einen herben Dämpfer auf ihre Titelambitionen.
Wie der neue Header zeigt, haben selbst die Bayern schon auf Blau und Weiß umgestellt;-))Â Nette Geste ...smile
Erster Schnee
Wenn es bei uns mal ein bisschen schneit, dann steht die Welt nicht nur Kopf, dann geht so ziemlich gar nichts mehr. 10 cm Schnee brachten in den letzten beiden Tagen den Verkehr zum Erliegen. In GE allein gab es über 50 Unfälle, Gott sei Dank nur Blechschäden. Auf der Hauptverkehrsstrasse nach GE standen die LKWs quer auf der Berliner Brücke und blockierten den Nachmittag über den Verkehr. Selbst die Bierlaster, die die Veltins-Arena mit dem prickelndem Durstlöscher versorgen sollten, schafften bis zum Abend nicht den Weg dorthin. Bis zum Spiel am Samstag sollte das dennoch klappen...smile. Aber so ist das nunmal, wenn in einer Stadt Schnee fällt, der üblicherweise da nicht hingehört ...

Viel romantischer sieht das natürlich der Dichter Heinrich Heine ...
Unterm weißen Baume sitzend
Unterm weißen Baume sitzend,
Hörst du fern die Winde schrillen,
Siehst, wie oben stumme Wolken
Sich in Nebeldecken hüllen;
Siehst, wie unten ausgestorben
Wald und Flur, wie kahl geschoren;
Um dich Winter, in dir Winter,
Und dein Herz ist eingefroren.
Plötzlich fallen auf dich nieder
Weiße Flocken, und verdrossen
Meinst du schon, mit Schneegestöber
Hab der Baum dich übergossen.
Doch es ist kein Schneegestöber,
Merkst es bald mit freudgem Schrecken;
Duftge Frühlingsblüten sind es,
Die dich necken und bedecken.
Welch ein schauersüßer Zauber!
Winter wandelt sich in Maie,
Schnee verwandelt sich in Blüten,
Und dein Herz es liebt aufs neue.
Heinrich Heine (1797-1856)

Euch noch einen schneefreien und geruhsamen Samstag.
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Ein Wort, das von Herzen kommt, macht dich drei Winter warm.
(aus China)
Freitag, 9. Februar 2007
100jährige noch nicht reif für den Laden
Ich glaubte fast an einen Karnevalsscherz, als ich diese Geschichte gelesen hatte ...
Hundertjährige kehrt Senioremheim empört den Rücken
Mit ihrem ungewöhnlichen Auszug aus einem Altenheim hat die hundertjährige Maria M. aus der Eifelgemeinde Blankenheim für beachtliches Aufsehen gesorgt.
Die alte Dame hatte nach nur zwei Monaten das Wohnheim im rheinland-pfälzischen Jünkerath wieder verlassen, weil sie sich dort schlecht behandelt und bevormundet fühlte. So sei ihre Pflegerin ein "frecher Bauerntrampel" aus der Eifel gewesen, klagte Maria M. in der "Süddeutschen Zeitung". Auch bemängelte die rüstige Greisin, dass in dem Heim nur alte Menschen seien, mit denen man sich nicht unterhalten konnte.
"Für den Laden war ich noch nicht reif", sagte die 1906 Geborene, die auch Bedenken angesichts der Kosten hatte: "Schließlich hatten wir schon zweiml Inflation im Leben."
Wie eine Nachbarin bestätigte, bewohnt Maria M. inzwischen wieder ihre frühere Wohnung. Sie fühlt sich von den Angehörigen und Nachbarn gut betreut.
Ja auch wenn ich mich "für den Laden noch nicht reif" fühle, dann aber reif für das Wochenende. Ich wünsche Euch allen ein gutes, macht was daraus!
Donnerstag, 8. Februar 2007
Verbal betrachtet
Ohne Frage, unser Kumpel ist ein liebenswerter Zeitgenosse. Darum soll diese Geschichte auch gar nicht schulmeisterlich sein. Sie skizziert nur, wie Willi wirklich ist. Willi ist ein Mensch, der manchmal Stachbuben murchdischt oder Worte einfach sinnlos durch andere ersetzt.
Dann kommen so eindrucksvolle Sätze heraus wie: "Da hab ich überhaupt keine Aggression drauf", oder: "Man muss das ganze mal verbal betrachten." Man kann jetzt sehen wie man will, aber Abende mit Willi haben immer eine ganz besondere Destination, egal, wie viel man trinkt.
Mittlerweile hat die Sprache auch einen eigenen Namen: "Willisch", und wir sind jetzt die Willisch Piepel.






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