Dienstag, 14. März 2006
Kinderkochen
Im Ruhrgebiet gilt der eingefleischte Gelsenkirchener als Zampano der Kohlenpott-Küche. Medienkoch Heinrich Wächter ist ein Hans Dampf in allen Küchen. Neben seinem sozialen Engagement bringt er nebenbei Kindern in südlichen Gefilden das Kochen bei. Für Luckilucki stellt er heute zwei seiner erprobten Kindergerichte vor. Viel Spaß beim Nachkochen!
Wraps mit Gemüsefüllung
Das brauchen wir: 125 g Mehl (1 Kaffeetasse), 0,3 Liter Milch (2 Kaffeetassen), 2 Volleier, Kerbel, Schnittlauch, 400 g klein geschnittenes Lieblingsgemüse, Salz, Peffer und Öl.
So wird's gemacht: Erst machst Du den Pfannkuchenteig: Verrühre dazu das Mehl, die Milch, die Eier und gebe Salz und die gehackten Kräuter dazu. Den Teig kurz stehen lassen.
Inzwischen kannst Du Dein Lieblingsgemüse waschen, putzen, klein schneiden und in einer Pfanne mit Öl dünsten, dabei würzen. Es sollte noch knackig und nicht zu weich sein.
Nun vier Pfannkuchen nacheinander in einer Pfanne backen und dann mit dem Gemüse füllen. Aufrollen und mit einer Serviette umwickeln.
Satéspieße
Das brauchen wir: 400 g Höhnchenbrust, 8 Holzspieße; für die Marinade: 1 Kaffelöffel Speisestärke, 2 Esslöffel Sojasoße, 2 Esslöffel Ketchup, 1 Kaffeelöffel Honig, 1 Kaffeelöffel Paprika und 2 Esslöffel Öl.
Und so wird's gemacht: Hähnchenbrüste in lange Streifen schneiden und diese dann schlangenförmig auf einen Holzspieß aufspießen.
Dann mischt Du die Zutaten für die Marinade in einer Schüssel, "wälzst" die Spieße darin oder pinselst sie ein und lässt sie in der Marinade liegen.
Nach 30 Minuten sind die Spieße fertig mariniert.
Lege sie auf einen Grill oder brate sie in einer Pfanne von beiden Seiten schön braun. Guten Appetit!
.............................................
Jeder Zwang ist Gift für Seele.
Ludwig Börne (1786-1837)
Montag, 13. März 2006
Navi
Wenn einer eine Reise tut, dann hat er nicht nur etwas zu erzählen, sondern er macht sich auch Gedanken darüber, wie er an das Ziel gelangt. Also blättert man im Autoatlas, in den neuesten Straßenkarten, befragt die verschiedensten Routenplaner, erkundigt sich über Einbahn- und Anwohnerstrassen, Staus etc.. Man verdonnert eventuell noch den Beifahrer sich gewisse Straßennamen zu merken oder wünscht sich nichts sehnlicher als eine Frauenstimme, die ihn per Navigation ans Ziel führt.
Um so amüsierter las ich dann diese Zeitungsnotiz: Am Sonntag fand die Polizei einen verwaisten Wagen auf einem Feldweg. Im Schlamm. Innen blinkte das Navi: "Ziel erreicht".
Leider ist der Ausgang der Geschichte unbekannt. Mit Sicherheit war er wohl genervt.
....................................................
Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit klingt ein Lied mir immerdar; oh wie liegt so weit, oh wie liegt so weit, was mein einst war!
Friedrich Rückert (1788-1866). Deutscher Dichter und Lyriker
Gewinnergrafik
Wie ich ja unten schon berichtet habe, durfte ich mich bei dem Fotowettbewerb der Fotoholiker in der Rubrik Menschen auf das Siegertreppchen stellen. Als Anerkennung für den Erfolg gab es dann noch heute diese individuell gestaltete Erinnerungsgrafik und auch eine geschmackvolle [Gewinnerpräsentation].

Header
Sonntag, 12. März 2006
Frühlingsglaube
Auch wenn die augenblickliche Wetterlage alles andere als den Frühling verspricht, so soll man die Hoffnung, dass es doch bald wärmer wird, nicht aufgeben. Gestern hat es bei uns unentwegt gescheint, die Nacht war mit Minus 6 Grad auch nicht gerade kuschelig, aber heute lacht zurzeit die Sonne. Trotzdem heißt es: zieht Euch warm an ...
Frühlingsglaube
Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.
Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden
Ludwig Uhland (1787-1862)
Zurück von unserem Sonntagsspaziergang konnte ich doch ein paar Frühlingsboten mit der Digi festhalten...
Narzissen ...

Ginsterblüten ...

Felsenbirne ....

...und so sah es gestern bei uns aus ... dichtes Schneetreiben

...............................
Die Sonne hat ihren eigenen Pfad,
sie gibt das Licht und entführt es wieder.
Die Erde antwortet unerschöpflich.
Indianische Weisheit
Samstag, 11. März 2006
Wettbewerb Menschen
Lange hat es gedauert bis der Sieger bei dem Wettbewerb der Fotoholiker in der Rubrik "Menschen" ermittelt wurde. Im Oktober hatte ich das Bild eingereicht und nun im März die freudige Mitteilung erhalten, dass unser Fotoschnappschuss, der eher zufällig entstand, von den Experten auf den ersten Platz gewählt wurde. Die Freude und die Laune sind entsprechend.
Das Foto wurde am 14.08.2002 noch mit meiner alten Digi QV-2800 UX auf dem Plaça Major in der Innenstadt von Palma/Mallorca aufgenommen. Es zeigt ein junges Mädchen , dass sehr keck, freudig und neugierig den Fortschritt ihres Portraits beobachtete.

"Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen."
Friedrich Dürrenmatt, schweiz. Schriftsteller (1921-1990)
Mallorca – Die Sonne ruft!
TV-Tipp im Ersten:
Servus Hansi Hinterseer; Samstag, 11. März 2006, 20.15 Uhr
Volkstümliche Musik unter der Sonne der Balearen: Hansi Hinterseer erkundet diesmal die wunderschöne Insel Mallorca. Natürlich trifft er dort alte Freunde wie Katja Ebstein und Rainhard Fendrich, die ihre schönsten Lieder im Gepäck haben.
Veilleicht kann man dann das Hochwasser und die heutigen Schneefällle wieder leichter verkraften...smile
... und heute schrieb mir mein Freund Dieter aus Mallorca u.a.: "Heute spiele ich in Alcanada, um 14.00 Uhr mit einem Journalisten, den ich kenne, und der dort Mitglied ist. Tagestemperaturen ca. 20 Grad" - und das sieht dann unverschämterweise so aus ...







Kommentare