Sonntag, 5. März 2006
Belanglos, aber …
seit ich diesen neuen Header von S04 eingebaut habe, ist der FC Schalke 04 wie verwandelt. 7:4 gegen Leverkusen, 2:1 gegen Berlin, 2:0 gegen Nürnberg und nun noch ein 2:1 in Hannover. Jetzt nur noch 2 Punkte bis zu einem Champions League Platz. 3:0-Sieg bei Espanyol Barcelona und deshalb im UEFA Cup weiter. Das muss doch ein wahrer Glücksbringer sein, oder? Ich lasse ihn mal zunächst da so stehen, vielleicht hilft’s den Blau-Weißen aus Gelsenkirchen ja wirklich.
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Des Gärtners Fuß verdirbt den Garten nicht.
Aus Italien
Samstag, 4. März 2006
Kälte und Schneechaos
Starke Schneefälle sorgen auf Deutschlands Straßen für Chaos. Am Frankfurter Flughafen wurden sogar 430 Flüge gestrichen, und die Lufthansa stellte ihren innerdeutschen Flugverkehr ganz ein. Ein Ende der Kältewelle in NRW ist noch nicht in Sicht. Über ganz Deutschland liegt ein Eishauch. Windstärken zwischen 8 und 9 lassen uns die gefühlte Kälte jenseits von Gut und Böse erscheinen. Schuld daran ist ein Eiswind, der vom Polarmeer nach Deutschland herüberweht und uns das Erlebnis in einem "Gefrierfach" beschert. So frostig war es Anfang März schon seit Jahren nicht mehr.Tief "Luna" lässt grüßen ...
Das Dorf im Schnee
Still, wie unterm warmen Dach,
Liegt das Dorf im weißen Schnee;
In den Erlen schläft der Bach,
Unterm Eis der blanke Schnee.
Weiden steh'n im weißen Haar,
Spiegeln sich in starrer Flut;
Alles ruhig, kalt und klar
Wie der Tod der ewig ruht.
Weit, so weit das Auge sieht,
keinen Ton vernimmt das Ohr,
Blau zum blauen Himmel zieht
Sacht der Rauch vom Schnee empor.
Möchte schlafen wie der Baum,
Ohne Lust und ohne Schmerz;
Doch der Rauch zieht wie im Traum
Still nach Haus mein Herz.
Klaus Groth (1819-1899)
Auch ein paar gut gemeinte Sonnenstrahlen sorgen nur vereinzelt für ein "gefühltes" Zwischenhoch und gute Stimmung. Auch die Biergärten sind bei dieser Affenkälte trotz Sonne einsam und verlassen. Von Frühling ist hier keine Spur zu entdecken.
Vielleicht sollte man sich nur auf die Worte von Gorch Fock (1880-1916) verlassen.
"Ich weiß nicht wohin Gott mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt."
Euch allen noch einen schönen Samstag, passt gut auf Euch auf, und wie er nun ersehen könnt, sind die kleinen bis großen Störungen im Luckilucki-Blog behoben. Ihr wisst ja, da gibt es immer die himmlischen Bodyguards, die rettenden Engel bei kleinen und großen Pannen.

Ein Beispiel
Das ist ein Beispiel für die Tag Funktion.
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Hab auch noch die Geometas eingebaut![]()
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Viel Spaß beim Ausprobieren
Liebe Grüße an Brigitte
Grüße
Andi
Donnerstag, 2. März 2006
Christrosen im März
Lange fristete sie ein kümmerliches Dasein auf dem Grab meines Vaters. Die Friedhofsgärtner gingen nicht immer behutsam mit ihr um und beschädigten bei der Grabbepflanzung ein ums andere Mal die Wurzeln dieses Winterblühers. In den letzten Tage entfaltete sie dann doch mal ihre schönen Blüten - die Christrose. Im Altertum galt sie als Mittel zur Erhaltung der ewigen Jugend. Zu Pulver verarbeitet, auf den Boden gestreut, sollte sie gar unsichtbar machen. Sie ist auch unter dem Namen Helleborus niger, Christblume, Schneerose oder Schwarze Nieswurz bekannt, sie gehört zu den Hahnenfußgewächsen und hat folglich nichts mit Rosen zu tun. Die Heimat der Christrose sind in Kälte und Schnee die Ost- und Südostalpen und die Karpaten. Einige Arten und Sorten gehören auch zu den ersten Duftlieferanten des winterlichen Gartens.
Die Christrose beflügelte auch Eduard Mörike (1804-1875) zu dem Gedicht...
Auf eine Christblume
Die Schönste bist du,
Kind des Mondes,
nicht der Sonne.
Dir wäre tödlich
andrer Blumen Wonne.
Dich nährt,
den keuschen Leib
voll Reif und Duft,
himmlischer Kälte
balsamsüße Luft.

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Die Natur schenkt nichts, sie leiht bloß und hätte nur säumige Schuldner, wäre sie keine so unerbittliche Mahnerin.
Emanuel Werthmeier
Mittwoch, 1. März 2006
Meteorologischer Frühlingsanfang
Im Gefühlsleben der Menschen hat er einen ganz besonderen Platz: der Frühling. Heute beginnt er für die Meteorologen. Mag es draußen auch noch frieren und schneien. Für die Meteorologen ist am 1. März Frühlingsanfang. Die Wetterexperten rechnen die Jahreszeiten in vollen Monaten; deshalb endet der Winter für sie im Februar. Der Frühling umfasst die Monate März, April und Mai. Laut Kalender beginnt er allerdings erst am 20. März. Vereinzelt sieht man hier und da schon einmal ein paar Schneeglöckchen.Â
Mit dem tatsächlichen Wetter hat das alles wenig zu tun: Im März "ist noch alles drin", sagen die Meteorologen. Eis und Schnee seien ebenso wie sommerlich warme Tage keine Seltenheit. So rutschte am 11. März 1987 die Nachttemperatur in Erfurt auf minus 16 Grad. Am 28. März 1989 war es in Südwestdeutschland schon 26 Grad heiß.
Charakteristisch sind große Temperaturunterschiede von bis zu 20 Grad zwischen Tag und Nacht. Gründe dafür sind die noch winterlich kalte Atmosphäre und die schon intensive Strahlung der Sonne. Die Tage werden wieder länger, bis am 20. März Tag und Nacht gleich lang sind.
Die ländliche Bevölkerung früherer Zeiten kannte den Begriff Frühling nicht. Für sie gab es nur eine fruchtbare und eine unfruchtbare Jahreszeit - also Sommer und Winter.
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"Auch der alte Pfahl hofft bei Frühlings Wiederkehr, dass er grünen werde."
aus Finnland
"Abendröte bei West, gibt dem Frost den Rest."
Bauernweisheit
AufGEtafelt
Nun es hat eine Weile gedauert. Der eine machte Urlaub, wichtige Termine, Krankheit und Ferien oder welche Entschuldigungen man immer braucht. Jetzt ist jedenfalls unser Kochbuch fertig mit regionalen aus Gelsenkirchen. Das Projekt braucht noch einen kurzen Feinschliff, wie gesagt der Chef ist momentan noch im Urlaub; aber dann kann es in den Druck gehen...
Die freie Karnevalszeit habe ich gut nutzen können.

Natürlich haben wir auch ein Gericht für den Aschermittwoch...
Das brauchen wir:
1 Bund Dill
8 Matjesfilet
1 rote Zwiebel
1 kleine Gewürzgurke
2 EL Walnussöl
Pfeffer aus der Mühle
Salat zum Garnieren
Schwarzbrotröllchen
Butter
und so wird's gemacht ...
Dill von den Stengeln zupfen. 2/3 davon hacken, den Rest zur Dekoration verwenden.
Matjes, Zwiebel und Gurken fein würfeln und mit gehacktem Dill mit Walnussöl vermischen.
Mit Pfeffer würzen.
Die Tatarmasse im Kühlschrank 10-15 Minuten durchziehen lassen.
Tatar auf den Tellern verteilen mit Pfeffer aus der Mühle würzen und mit Dill und Salat garnieren.
und so sieht es aus .....

Die Kochkunst wird sich entwickeln,
ohne dabei aufzuhören, Kunst zu sein.
George Auguste Escoffier, (1846 - 1935), französischer Küchenmeister, gilt als der Schöpfer der feinen modernen Kochkunst; war auch bedeutend als Fachschriftsteller ("Le guide culinaire")Â Â
Dienstag, 28. Februar 2006
Der Winter treibt's langsam zu bunt
Der Winter dreht noch mal voll auf. Temperaturen von bis zu minus 20° C (abgesehen von den gefühlten Graden) sind in der Republik keine Seltenheit.. Schnee wohin man schaut. Diejenigen, die in den Winterurlaub fahren, freuen sich darauf, Pulverschnee, lange Talabfahrten, gespurte Loipen und die weißen Berglandschaften zu genießen.
Für uns Städter und insbesondere die Autofahrer ist die momentane Wetterlage ein täglicher Albtraum. Nässe, Schneematsch und Eisglätte ersticken jegliche aufkommende Frühlingswünsche oder -gefühle.
Selbst Ansätze von Frühjahrsdekos im eigenen Heim vermögen nicht, die trübselige Stimmung aufzuhellen. Das Tief "Victoria" gibt Frühlingsgefühlen keine Chance. Zum meteorologischen Frühlingsanfang am Aschermittwoch (1. März) erwartet uns weiterhin ein Mix aus Schnee und Schneeregen. Erst fürs Wochenende gibt es etwas Hoffnung auf Besserung.
Trotz allen Wehklagens über das Winterwetter gibt es aber auch diese reizvollen Augenblicke (s. Photo). Recht friedlich sieht bei uns der verschneite Schloss Park aus, gleichsam als hätte man ihn mit Puderzucker bestäubt.

Das folgende Gedicht von Elisabeth Kulmann (1808-1825) beschreibt sehr schön die Sehnsucht nach der Wintersonne.
Die Wintersonne an die Südländer
Hängt länger euch, o Kinder,
Nicht an mein goldnes Kleid!
Hab' ja noch andre Kinder
Im Norden, weit, weit, weit!
In ihrem grimmen Winter
Bin ich ihr einz'ger Trost:
Komm' ich nicht auf ein Stündchen,
Sie sterben mir vor Frost.
Auf dumpfer Hütten Schwelle,
Um die ein Eiswall ragt,
Erwarten ungeduldig
Sie mich, sobald es tagt.
Sie grüßen lautaufjauchzend
Mit Schmeichelnamen mich,
Und weinen fast, entfernet
Mein goldner Wagen sich.
...und wer am Nachmittag gerne mal einen ausgefallenen Tee zum Aufwärmen trinkt, für den hab' ich noch einen besonderen Tipp. Passend zur Winterlandschaft ist jetzt weisser Tee, der "Pai Mu Tan" im Trend. Weisser Tee gilt als die edelste Sorte. Er wird in den hohen Bergregionen Chinas angebaut und nicht fermentiert, sondern in einem aufwändigen Verfahren luftgetrocknet und handverlesen. Sein Aroma ist sehr aromatisch und blumig-frisch. Zudem enthält der Tee, der als sehr gesund gilt, wirksame Antioxidantien, die freie Radikale im Körper abwehren und die Hautalterung verzögern. Man brüht ihn wie grünen Tee mit ca. 90 Grad heißem Wasser auf und lässt ihn dann 5 Minuten ziehen.
Vielleicht kann man dann auch vom Samba bei 40 Grad am Zuckerhut träumen. Euch allen einen guten Rutsch in die neue Woche und passt auf Euch auf.
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George Bernhard ShawNarrheit ist direkte Jagd nach Glück und Schönheit.






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